Die Verkehrsinsel bei der Weinhandlung Dörr soll entfernt werden. Foto: Lück

Fußgängerinsel bei Weinhandlung Dürr  wird zurückgebaut. Engstelle für Sattelschlepper.

Horb - Das ist mal eine gute Nachricht: Am Montag gab es ausnahmsweise mal keine Staus zwischen Gutermannkreuzung und Mühlener Straße. Weil jemand die Ampel umgefahren hat. Tags darauf hieß war die Freude verflogen: Am gestrigen Dienstagnachmittag dauerte die Fahrt vom Rauschbart in die Stadt bis zu einer halben Stunde.

Bald könnten die Verkehrsprobleme hier dauerhaft entschärft werden. Dieser Stau-Hotspot in der Großen Kreisstadt nervt seit Monaten: Egal, ob man aus Richtung Altheimer Straße kommt oder oben vom Rauschbart: Spätestens hinter der Gutermann-Kreuzung war Schluss mit lustig.

Denn: Durch die Vollsperrung der B 32 in Nordstetten müssen alle Fahrzeuge, die zur Autobahn wollen, links in die Mühlener Straße einbiegen.

Das Problem: Hat man nur einen Sattelschlepper vor sich, dann blockiert der im Zweifelsfall auch die rechte Spur geradeaus Richtung Bahnhof.

Jetzt endlich greift das Regierungspräsidium ein, um diesen "Ärger-Stau-Hotspot" zu entschärfen.

Sprecherin Clara Reuß: "Es ist geplant, die Verkehrsinsel bei der Weinhandlung Dörr zurückzubauen. Dies befindet sich derzeit in der Vorbereitung. Ebenso wird derzeit geprüft, die Linksabbiegerspur vor der Gutermann-Grundschule zu verkürzen und die so gewonnene Länge dem Linksabbieger in Richtung Mühlen (L 370) zuzugeben. Die momentane Verkehrssituation kann durch diese Maßnahmen entschärft werden."

Und was ist mit einem Kreisverkehr an der Kreuzung Gutermannstraße? Genug Platz scheint hier ja augenscheinlich zu sein. Reuß: "Die Variante eines Kreisverkehrs wurde nicht geprüft, da die jetzt genannten Maßnahmen als angemessen betrachtet werden." Ein Autofahrer: "Das ist wohl ein bisschen spät. Man weiß seit einem Jahr, dass das kommt."

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