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Verkehrschaos in Horb Ampel soll nicht dauerhaft aus sein

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Die Ampel an der Kreuzung Mühlener Straße soll nicht aus bleiben. Foto: Lück

Horb - Als die Ampel aus war, gab es weniger Stau. Trotzdem sagt jetzt das Landratsamt: Die "Ärger-Ampel" bleibt an.

Fakt ist: Montag morgen, so bestätigt Landkreis-Sprecherin Sabine Eisele, hatte ein Lkw-Fahrer die Ampel an der Kreuzung zum Linksabbieger Mühlener Straße abgefahren. Die Folge: Die komplette Ampelanlage auch an der Kreuzung Gutermannstraße fiel aus. Und der Verkehr lief so staufrei wie nie, wie Autofahrer erzählten.

Landratsamt habe nie Abschaltung der Ampel in Betracht gezogen

Die große Hoffnung: Wird die Ampel jetzt ganz ausgeschaltet, um den Verkehr zu beschleunigen? Die Sprecherin des RP hatte diese Hoffnung genährt: "Das Abschalten der Ampel am Knoten zwei wird derzeit vom Landratsamt geprüft."

Lesen Sie auch: RP will Stau-Hotspot in Horb entschärfen

Doch diese Option wurde jetzt verworfen. Landkreissprecherin Eisele: "Von Seiten des Landratsamtes Freudenstadt gab es zu keiner Zeit die Überlegung, diese Lichtsignalanlage dauerhaft außer Betrieb zu setzen."

Verkehrsfluss wird überprüft

Der Grund dafür, so die Landkreis-Sprecherin: "In der Ausschaltzeit konnten die Fußgänger nur ungesichert die Bundes- und Landesstraße queren und insbesondere die Fahrzeuge von Mühlen kommend mussten sich in die Bundesstraße hineintasten."

Müssen sich Autofahrer also an der Ampel auch in Zukunft in Geduld üben? Landkreissprecherin Eisele: "Mit der Vollsperrung der B 32 wurden neu programmierte Baustellenprogramme bei den Lichtsignalanlagen in Horb aktiviert, die den Verkehrsfluss des Umleitungsverkehrs verbessern sollen. Nach der Umstellung wurde festgestellt, dass es noch verschiedene Defizite hinsichtlich der Leistungsfähigkeit gibt. Die Programmänderungen wurden veranlasst und werden aktiviert, sobald am Knoten B 32/L 370 (Mühlener Straße) die Mittelinsel ausgebaut ist. Anschließend wird abermals geprüft, ob sich der Verkehrsfluss verbessert hat."

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