Noch immer nutzen viele unerlaubt die innerörtliche Umleitung. Foto: Fuchs

Die Verkehrssituation in der innerörtlichen Umleitung hat sich mit Beginn des zweiten Bauabschnitts in der Ortsdurchfahrt Loßburg verschärft. Polizeikontrollen sollten für Verbesserung sorgen. Dass es dort aber nach wie vor chaotisch zugeht, berichtet Anwohnerin Nadine Lengert im Gespräch mit unserer Redaktion.

Loßburg -

Frau Lengert, hat sich die Verkehrssituation bei der Umleitung mittlerweile entspannt?

Nein. Es interessiert niemanden, dass die Umleitung nur für Anlieger ist. Ich sehe noch immer viele Autos mit fremden Kennzeichen und sogar Reisebusse, die sich durch die schmalen Straßen quälen. Für viele ist es wohl nicht verständlich, wer die Umleitung nutzen darf und wer nicht.

Zeigen die Maßnahmen zur Entschärfung also bislang keine Wirkung?

Es ist zwar im Gespräch, dass hier kontrolliert wird, und die Polizeikontrollen haben wohl auch manche zum Nachdenken bewegt. Aber es sollte noch öfter kontrolliert werden. Immerhin sind die Schüler nun sicherer, da Überwege geschaffen wurden und ein beleuchteter Schulweg ausgewiesen wurde. Aber es ist nach wie vor gefährlich.

Was befürchten Sie für den Winter?

Schon jetzt müssen viele ausweichen, weil die Straße zu schmal ist. Neulich musste ich selbst lange warten, weil zwei Busse nicht aneinander vorbeigekommen sind. Wenn dann auch noch Schnee liegt, ist es nicht mehr machbar. Laut Gemeinde soll die Ortsdurchfahrt im Winter vorübergehend wieder geöffnet werden. Um eine Lösung kommt man jedenfalls nicht herum. Auf unsere Anliegen wurde bislang aber immer versucht einzugehen.