Zur Kritik an einem veralteten Verkehrsgutachten in Niedereschach hat unser Leser Kai Palme aus Niedereschach folgende Meinung.
Ich kann die Gemeinde verstehen, dass im Rahmen der schwindenden finanziellen Mittel ein Gewerbegebiet die Dollarzeichen in den Augen aufblühen lässt.
Aber: Es kann nicht sein, dass dadurch die Bürger eine immer mehr werdende Belastung durch den Verkehr bekommen. Dass das Problem später gelöst werden soll, ist reines Wunschdenken. Wir in Kappel merken schon jetzt, dass wir die Grenze des Zumutbaren erreicht haben. Kein Ortschafts- und Gemeinderat, kein Bürgermeister hat sich bei den Anwohnern erkundigt, wie es ihnen mit dem LKW und PKW-Aufkommen ergeht. Das ist ein Armutszeugnis. Ich erwarte, nicht nur von einem Schultes, der wiedergewählt werden will, dass er die Sorgen der Anwohner ernst nimmt.
Ein Signal wäre es, wenn sich endlich mal ein Verantwortlicher hinstellt und uns Kappelern, die viel von diesem Verkehr aushalten müssen, erklärt, wie man das Problem lösen will.
Herr Ragg wäre gut beraten, wenn er endlich mal die Sorgen seiner Gemeinde im Blick hätte und nicht den Mammon.
Kai Palme, NiedereschachSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.