Die Straße hoch nach Untertalheim ist derzeit gesperrt. Dort, wo früher das Flair stand, soll ein Kreisverkehr hin. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Foto: Morlok

Die Baustelle startete am 18. September, am 22. können Bürger Fragen stellen. Die Fahrt ins Barbel-West-Gebiet in Talheim ist dank Baustelle im Moment nur schwer anfahrbar. Entwarnung gibt es für die Schietinger Straße: Die Trinkwasserversorgung ist gesichert.

Aktuell wurden die vier Bauruinen am Rande der Straße abgerissen. Die eigentliche Baumaßnahme selbst wird in Bauabschnitten vorgenommen, geplantes Bauende ist August 2024. Nach Baubeginn wird es wöchentliche Baustellentermine geben, an denen Ortsvorsteher Ade teilnehmen wird. „Die Notversorgung der Schietinger Straße mit Trinkwasser ist sehr gut gelöst“, betonte Ade, er ergänzte, dass oberirdische Schlauchzuleitungen als Alternative denkbar gewesen wären.

 

Öffentliche Info-Termine

„Während der Baumaßnahme ist mit teilweise erheblichen Einschränkungen, was Verkehrsfluss und insbesondere die Anfahrtsmöglichkeit für die direkten Anlieger betrifft, zu rechnen“, so der Ortsvorsteher, der weiter darauf hinwies, dass insbesondere zu Sperrungen und Umleitungen regelmäßig in den Medien informiert wird.

Zusätzlich zu den internen Baustellenterminen wird es öffentliche Informationstermine geben. Der erste öffentliche Infotermin für Anlieger und interessierte Bürger findet am Freitag, 22. September, um 18.30 Uhr, im Sitzungssaal im Rathaus Talheim, statt. Passend zum Thema merkte Ortschaftsrat Sebastian Schober an, dass wer derzeit ins Wohngebiet Barbel-West, das auf der Anhöhe zwischen den ehemaligen Ortsteilen Ober- und Untertalheim liegt, fahren möchte, schlechte Karten hat. Die eigentliche Strecke über Untertalheim ist wegen den Bauarbeiten am Flair-Areal bis auf weiteres gesperrt und die anderen Verbindungen hoch ins Wohngebiet können nach Aussage von Ortschaftsrat Schober fast nicht befahren werden.

Friedenstraße hat Priorität Nummer eins

Ortsvorsteher Anton Ade gab Schober recht. „Die Friedensstraße steht schon lange als Nummer Eins auf der Prioritätenliste der Straßen, die zum Ausbau vorgesehen sind. Wir warten seit Jahren auf die Realisierung dieser Maßnahme. Normalerweise gehört die Straße ausgebaut und fertig“, so das klare Statement des Ortsvorstehers. „Die Straße am Steinbruch hoch, die ist genauso schlecht“, so ein weiteres Armutszeugnis der Straßen-Infrastruktur im Steinachtal. Schober und viele der Anlieger fühlen sich zwar verstanden, doch nutzt ihnen das nichts. Sie müssen weiter mit den schlechten Straßenverhältnissen im Ort zurechtkommen und hoffen, dass irgendwann irgendwas passiert.