Bald ist die Fußgängerzone in der Schwenninger Innenstadt nicht mehr unterbrochen. Foto: Hans-Jürgen Eisenmann

Die Schwenninger Fußgängerzone In der Muslen ist künftig nicht mehr unterbrochen. Die Friedrich-Ebert-Straße und die Uhlandstraße sind nicht mehr durchgängig befahrbar.

Die bisher möglichen Querungen der Schwenninger Fußgängerzone In der Muslen mit Kraftfahrzeugen werden in Kürze unterbunden. Damit wird der Weg für die Fußgänger freigemacht, teilt die Stadt mit. Ziel ist es, den Durchgangsverkehr zu verhindern sowie die Sicherheit und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern.

 

Durch diese Aufwertung des öffentlichen Raums soll zudem die Attraktivität für den Handel und die Gastronomie weiter gesteigert werden. Kunden sollen ungestört bummeln und flanieren können, ohne von querenden Fahrzeugen belästigt zu werden. Gleichzeitig soll der Schulweg über die Uhlandstraße sicherer gestaltet werden.

Bereits 2017 wurde das Projekt erstmals diskutiert, jedoch aus finanziellen Gründen zunächst nicht realisiert. Auf Antrag der CDU- und SPD-Fraktionen griff der Gemeinderat das Thema in diesem Jahr erneut auf. Nach mehreren Ortsterminen der für Verkehrsfragen zuständigen Ämter und Vorberatung im Technischen Ausschuss wurde mit großer Mehrheit beschlossen, diese Regelung noch 2025 ohne größere Eingriffe umzusetzen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die verkehrsrechtlichen Anordnungen vorzubereiten und gegebenenfalls notwendige Widmungsverfahren einzuleiten.

Kritische Begegnungen zwischen Fußgängern und Fahrverkehr

Bislang war es in der Friedrich-Ebert-Straße zulässig, die Fußgängerzone In der Muslen mit Kraftfahrzeugen zu queren. In der Uhlandstraße war dies zwar verboten, aber faktisch möglich. Dadurch kam es immer wieder zu kritischen Begegnungen zwischen den Fußgängern und dem Fahrverkehr.

Diese Situationen sollen nun durch die Errichtung von quer angebrachten Fahrradständern und Sperrpfosten beim City Rondell, die Erweiterung der Fußgängerzone in die südliche Friedrich-Ebert-Straße fast bis zum ehemaligen Postgebäude und die Anbringung von Sperrpfosten am Ende der Fußgängerzone in der Uhlandstraße verhindert werden. Damit werden die nördlichen und südlichen Teilbereiche der Friedrich-Ebert-Straße zu Sackgassen, in denen nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf.

Parkmöglichkeiten bleiben erhalten

Die Kurzzeitparkplätze für Besucher der Innenstadt und die Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung bleiben ebenso erhalten wie die zeitlich befristeten Zufahrten für den Lieferverkehr.