Sie sieht’s die Karikaturistin: Der Berneckteufel sitzt aufgrund der Arbeiten erst einmal in seiner Höhle fest. Foto: Kerstin Heinlein

Am Montag, 9. März, beginnen die Kanalarbeiten und die L175 wird (mal wieder) gesperrt.

Das Bernecktal zwischen Tennenbronn und Schramberg ist aufgrund von Kanalarbeiten erneut für zehn Monate komplett gesperrt. Die Sperrung beginnt am Montag, 9. März, und dauert voraussichtlich bis Dezember 2026. Der Verkehr wird, wie bereits in der Vergangenheit, über Hardt umgeleitet.

 

Die Tennenbronner Karikaturistin Kerstin Heinlein hat sich mit dem „Ureinwohner“ dieses Tals befasst, denn schließlich sitzt der Berneckteufel fest – und zwar bis mindestens Dezember 2026. Also heißt es für ihn: abwarten, Tee trinken, Homeoffice in der Höhle. Selbst für diesen alteingesessenen Talbewohner, der schon manche Sperrung erlebt hat, ist das eine höllisch lange Zeit.

Diesmal sind es allerdings keine Felskletterer, die vor seiner „Teufelsküche“ (einem markanten Felsen entlang der Landstraße L175) hantieren und Steine sichern. Nein, diesmal rücken Bauarbeiter an – und ziehen dem Berneckteufel sprichwörtlich erst einmal den Boden unter den Füßen weg. Sie verlegen Rohre für den neuen Abwasserkanal, damit Tennenbronn an die Kläranlage in der Schramberger Talstadt angeschlossen werden kann.

Bleibt nur zu hoffen – auch im Sinne des Berneckteufels –, dass die Baustelle flutscht, sie nicht zum Rohrkrepierer mutiert und der Ureinwohner spätestens zur Fasnet wieder Licht am Ende seiner Höhle erblickt. Und die Verkehrsteilnehmer wieder freie Fahrt haben.