In Schramberg werden die Arbeiten zur Sanierung der Stützmauer wieder aufgenommen. Foto: RP Freiburg

Ab Freitag, 13. März, regelt eine Ampel den Verkehr am Ortsausgang Richtung Sulgen. Das Regierungspräsidium rechnet mit Staus.

Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird ab Freitag, 13. März, die Sanierung der Stützmauer am Ortsausgang Schramberg in Richtung Sulgen fortgesetzt. Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der B 462 mit Ampelregelung. In den Stoßzeiten ist mit Verzögerungen zu rechnen, so das RP. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein.

 

Die Bauarbeiten hatten Mitte September begonnen. Anstelle der beiden vorhandenen maroden Stützwände lässt das RP in der Kurve eine durchgehende Stützwand aus Spritzbeton errichten, die 100 Meter lang und im Schnitt 2,70 Meter hoch sein wird. Dazu wurden zunächst rund 150 sogenannte Bodennägel acht Meter tief in die Böschung gebohrt, an denen die neue Stützwand rückverankert wird. Im nächsten Schritt wurde eine der alten Stützwände abgerissen. Bei den Arbeiten stellte sich heraus, dass die in der Böschung vorhandenen Entwässerungskanäle anders lagen als in den Plänen angegeben.

Feuersalamander behinderte Arbeiten

Ein weiterer Grund für die Verzögerungen war ein Winterquartier des geschützten Feuersalamanders, das in der zweiten Stützwand entdeckt wurde. Nachdem der Feuersalamander sein Winterquartier verlassen hat, kann der Abriss dieser zweiten Stützwand erfolgen.