Am Freitag wurde der Blitzer in Schönbronn am Ortsausgang nach Mariazell aufgestellt. Foto: Herzog

Nach Waldmössingen, Heiligenbronn, Talstadt und Sulgen hat nun auch der Stadtteil Schönbronn einen Blitzer.

Anwohner der Kreisstraße und Ortsdurchfahrt wie auch Radfahrer sind erleichtert. Der Dornröschenschlaf der im Bauhof Sulgen eingelagerten Tempo-Messanlage, die die Stadt rund 120 000 Euro gekostet hat, ist beendet.

 

Bis jedoch die stationäre Radaranlage am Freitag von einer Firma aus dem Landkreis Lippstadt in Nordrhein-Westfalen installiert wurde, ging einige Zeit ins Land. Ursprünglich war beim Neubau des Radwegs Sulgen-Mariazell, der im September 2023 eingeweiht wurde, am Ortseingang von Mariazell kommend eine Querungshilfe (Verkehrsinsel) geplant, damit Radfahrer am Ortsausgang von Schönbronn den Richtung Mariazell linksseitigen Radweg leichter erreichen können. Stattdessen wurde zur Reduzierung der Einfahrtsgeschwindigkeit eine Querungsinsel am Ortsausgang Schönbronn Richtung Sulgen gebaut.

Zu schnell aus Richtung Mariazell

Da aus Richtung Mariazell weiterhin zu schnell nach Schönbronn hineingefahren wurde, forderten die Schönbronner einen stationären Blitzer. Ein Standort am Ortsausgang Richtung Mariazell rechtsseitig, wo die Stadt eine geeignete Fläche besitzt, wurde jedoch wieder verworfen. Aus Sicht des Landratsamts Rottweil reichten die erforderlichen Sichtverhältnisse an der Ausfahrt einer vor dem Neubau stehenden Kfz-Werkstatt nicht aus.

Es herrscht Erleichterung

Bei der Suche nach einem Alternativstandort war eine Einwohnerin bereit, die dafür erforderliche Fläche für die Installation einer Geschwindigkeitsmessanlage der Stadt zur Verfügung zu stellen. Ende August entfernte der Bauhof der Stadt Hecken am Rand eines Gartens für ein Fundament des Blitzers, danach war Funkstille und in Schönbronn glaubte schon niemand mehr, dass der Blitzer in diesem Jahr noch aufgestellt wird. Nun herrscht im kleinsten Stadtteil Schrambergs große Erleichterung.