Kaum ist die Baustellenampel wieder in Betrieb, staut es sich auf der B 462 wieder. Foto: Otto

Mit dem Ende der Winterruhe des Feuersalamanders sind auch die Bauarbeiten an der B 462 wieder angelaufen. Und schon sorgt die Baustellenampel wieder für Staus.

Kaum hat der Feuersalamander sein Winterquartier verlassen, bremst die Baustellenampel auf der B 462 wieder den Verkehr aus. Seit Freitag sind die Bauarbeiten an der Stützmauer am Schramberger Ortsausgang in Richtung Sulgen erneut im Gang.

 

Wie das Regierungspräsidium mitteilt, wird die Sanierung der Stützmauer nun wieder unter halbseitiger Sperrung fortgesetzt.

Am frühen Freitagmorgen ging auch die Baustellenampel wieder in Betrieb – und sorgte bereits sowohl im Berufsverkehr als auch über das Wochenende hinweg für längere Rückstaus. Für Autofahrer zeigte sich damit schnell wieder das vertraute Bild von vor dem salamanderbedingten Baustopp.

Über den Winter vollständig befahrbar

Über den Winter hinweg war die Bundesstraße zeitweise wieder vollständig befahrbar gewesen. Damals hatte das Regierungspräsidium die halbseitige Sperrung aufgehoben, nachdem der Hang in der Grüne-Baum-Kurve stabilisiert worden war.

Dass die Arbeiten nun erst wieder aufgenommen werden konnten, hat auch mit dem Naturschutz zu tun. In der zweiten Stützwand wurde ein Winterquartier des geschützten Feuersalamanders entdeckt. Aus diesem Grund durfte der Abriss der Mauer erst nach der Winterruhe des Tieres erfolgen.

Bauarbeiten noch bis Ende Juli

Neben dem Salamander sorgten auch unerwartete Probleme im Untergrund für Verzögerungen. Während der Bauarbeiten stellte sich heraus, dass vorhandene Entwässerungskanäle anders verliefen als in den Bauplänen angegeben.

Nach Angaben des Regierungspräsidiums sollen die Arbeiten an der Stützmauer voraussichtlich bis Ende Juli abgeschlossen sein. Bis dahin müssen sich Autofahrer auf der viel befahrenen Bundesstraße weiterhin auf Wartezeiten und Rückstaus an der Baustellenampel einstellen.