Wieder Einbahnstraßenverkehr am Friedrichsplatz? Das wirft beim CDU-Stadtverband einige Fragen auf. (Archivbild) Foto: Otto

Der CDU-Stadtverband Rottweil begrüßt die von der Stadtverwaltung im Internet hinterlegten Informationen zur Einwohnerversammlung am Montag. Allerdings wird erwartet, dass die Argumente durchgängig mit Zahlen untermauert werden.

Rottweil - Dabei wird der Blick in der Pressemitteilung des Stadtverbands exemplarisch auf zwei Themen gerichtet. Als erstes zeigt sich der Vorstand der Rottweiler Christdemokraten überrascht über den Vorschlag eines Einbahnverkehrs auf dem Friedrichs­platz. Dazu solle die Stadtverwaltung darlegen, um wie viele Verkehrsbewegungen es gehe, wo deren Quelle und Ziel liege und wohin dieser Verkehr verlagert würde. Eine stärkere Belastung der engen Flöttlinstorstraße und der Waldtorstraße sieht der CDU-Vorstand laut Mitteilung jedenfalls kritisch.

Als zweiter Problemkreis wird die Gesamtsituation im Stadtkern thematisiert. Dabei sei vor allem aufzulisten, wie viele Wohnungen einerseits und wie viele Anwohnerparkplätze andererseits es hier gebe und wie viele davon wegfallen sollen. Außerdem sei zu klären, wie sich die Wohnungseigentümer, aber auch die Mieter zu diesem Vorhaben stellen. Auch die vermutlich nicht unerhebliche Anzahl leerstehender Wohnungen sowie die Auswirkungen des Wegfalls von Stellplätzen auf deren Vermietbarkeit seien dabei von Interesse. "Wir erwarten, dass mit diesen und weiteren Daten über das Mobilitätskonzept rational entschieden und eine Einbindung in die gesamtstädtische Entwicklung erfolgen kann", begründet die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Miriam Kammerer den Vorstoß.