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Busverkehr: Dittishausen möchte neue Haltestelle

Reichlich Verbesserungspotential sieht der Ortschaftsrat beim Busverkehr. Unter anderem wird die Anpassung an den Stundentakt der Breisgau-S-Bahn gewünscht.

Löffingen-Dittishausen. "Vieles hat sich positiv verändert, doch es gibt noch einiges zu tun, um unseren Bürgern und Besuchern einen guten öffentlichen Nahverkehr bieten zu können", sagte Ortsvorsteherin Annette Hilpert im Ortschaftsrat. So wünsche man sich vor allem, dass die Busverbindungen an den Stundentakt der Breisgau-S-Bahn angepasst werden. Es klaffe eine Lücke zwischen 14.30 und 16.30 Uhr – die Zeit, die von Schülern genutzt werde.

Da der Bahnhof selbst keine Aufenthaltsmöglichkeit biete, sei dies besonders problematisch. Unbefriedigend sei die Busverbindung am Wochenende, da fahre der letzte Bus am Samstag um 12 Uhr. Zwar fahre von Mai bis Oktober der Wanderbus, doch im Winter könnten die Bürger mit dem Nahverkehr nicht einmal zum Einkaufen nach Löffingen fahren, denn der Lebensmittelmarkt Hilpert ist seit 2019 geschlossen.

Verlässlicher Fahrplan gewünscht

Auch eine Nachtverbindung wäre äußerst hilfreich, um vom Bahnhof Löffingen wieder nach Dittishausen zu kommen. Wer in Freiburg Abendveranstaltungen besuchen möchte, hat mit der Breisgauer-S-Bahn die Möglichkeit, den Zug um 22.40 Uhr zu nutzen, doch bei der Ankunft in Löffingen um 23.43 Uhr ist Schluss. Hier geht es nur noch mit Privatauto auf den Berg Tabor.

Außerdem wünsche man sich einen verlässlichen Fahrplan. Die Busfahrpläne seien gerade für Senioren und Wenig-Fahrer verwirrend. Hilfreich wäre eine zusätzliche Haltestelle neben dem Rathaus, an der Kreuzung Taborstraße/Poststraße, informierte Hilpert. Nicht außer Acht lassen möchte man die Verbindung bis Unterbränd/Weiler um auch Richtung Bräunlingen zu kommen.

Ortsvorsteherin hebt auch Geleistetes hervor

Dennoch unterstrich die Ortsvorsteherin aber auch das bisher Geleistete. So bringt ein Bus die Bürger von 6 Uhr bis 18.30 Uhr auf den Berg Tabor. Gerade für die frühe Verbindung habe man schon seit Jahren gekämpft, so die Ortsvorsteherin.

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