Ein Leser stört sich weniger an Taxis als an anderen Verkehrsteilnehmern in den Innenstädten von VS. Foto: SWB

Zum Straßenverkehr in den Innenstädten von VS schreibt unser Leser Michael Kuhlemann.

Mit großem Interesse las ich den Bericht, zumal ich schon seit mehr als einem Jahr in den angenehmen Jahreszeiten mindestens fünf Mal in der Woche in der Villinger Innenstadt weile und auch gerne die dort in der Niederen Straße und Rietstraße angesiedelten Lokale und Cafés mit Außenbewirtung besuche.

 

Dabei gewinne ich regelmäßig den Eindruck, dass Taxis keine akustische und/oder geschwindigkeitsmäßige Belastung auslösen. Auch gelegentlich in der Fußgängerzone fahrende Autos oder Lastwagen fahren überwiegend angepasst langsam, meist deutlich unter 15 km/h.

Ganz anders sieht es da bei den Fahrrädern, E-Bikes, S-Pedelecs und E-Skootern aus. An Schrittgeschwindigkeit oder eine noch akzeptabel angepasste Geschwindigkeit von unter 15 km/h halten sich die wenigsten Fahrzeugführer.

Nach meiner Schätzung werden hier häufig Geschwindigkeiten von 30 und 35 km/h erreicht oder – selten – sogar überschritten. Die Geräuschbelastung entfällt zwar, nicht jedoch die Gefahr einer Kollision mit Fußgängern und Passanten. Nach meinem Eindruck genießen diese Fahrer die „freie Fahrt“ auf diesen Verkehrsflächen, die vermeidbare Gefahren auslöst.

Wäre hier nicht eine punktuelle und unregelmäßige Überwachung der angepassten Geschwindigkeit angezeigt? Die aus den festgestellten Verstößen folgenden „Knöllchen“ (Verwarnungen oder Bußgeldbescheide) würden auf lange Sicht zu einer Reduzierung/Beseitigung der Gefahrenlage und zur überwiegenden Einsicht der Fahrzeuglenker führen.

Michael Kuhlemann, Villingen-Schwenningen

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