Der Wall entlang des Wohngebietes „Auf Hohen“ wartet schon Jahre auf seine endgültige Freigabe. Jetzt wird er saniert.
Es war im Dezember 2020, als die letzten Teile der Lärmschutzwand entlang der B27 bei Hüfingen angebracht wurden. Mit Ausbau der Bundesstraße und dem Wohngebiet „Auf Hohen“ nebenan sollte die Wand den Krach der Straße fernhalten.
Risse zogen sich über das Bauwerk
Es dauerte nicht lange – und es wurde offensichtlich, dass mit der Wand irgendwas nicht zu stimmen schien: Risse zogen sich über das Bauwerk und die Fahrspur direkt vor der Wand blieb weiter gesperrt. Der Grund: Mängel an der Wand. Hier stand schließlich fest, dass die von der zuständigen Baufirma beseitigt werden müssen. Aber wann soll das gemacht werden?
Bauarbeiten sollen drei Monate lang dauern
Mittlerweile ist es 2023 und es ein Licht am Ende des Tunnels. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg sagt, soll die Sanierung der Wand im Frühjahr starten. „Die beauftragte Firma ist nun aufgefordert, die Arbeiten entsprechend den technischen Anforderungen und unter Einhaltung der zeitlichen Vorgaben durchzuführen“, erklärt Matthias Henrich, RP-Pressesprecher. Von Seiten des Regierungspräsidiums werde für die Risse-Sanierung von einer Bauzeit von drei Monaten ausgegangen, „voraussichtlich Mai bis Juli“, so Henrich.
Arbeiten können erst ab acht Grad starten
Die notwendigen Arbeiten können erst bei Temperaturen ab acht Grad plus vorgenommen werden. „Die beauftragte Firma hat kürzlich einen Sanierungsvorschlag vorgelegt“, erklärt Henrich. Dieser sehe etwa vor, die Risse im Rahmen der Mängelbeseitigung zu verpressen und flächig zu beschichten sowie einzelne Elemente zu verstärken. „Dieses Sanierungskonzept wurde geprüft und von uns zwischenzeitlich freigegeben“, so Pressesprecher Henrich.
Spur bleibt solange gesperrt
Über das Risse-Sanierungskonzept hinaus müsse die betreffende Firma für die Sanierungsarbeiten noch ein konkretes, vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr bauaufsichtlich genehmigtes Ausführungskonzept vorlegen, betont Matthias Henrich. Bis es soweit ist, bleibt die Situation entlang der Wand wie gehabt: Die Spur direkt an der Wand ist gesperrt.