Zwischen dem Hotel und dem Roten Rathaus in Allmendshofen soll die Situation entschärft werden. Lastwagen bekommen nun frühzeitig über Abbiegeverbot Bescheid.
Der Bahnübergang in Allmendshofen zwischen dem Hotel Grüner Baum und dem Roten Rathaus ist hinsichtlich Verkehrssicherheit keine ganz einfache Kreuzung.
Besonders zwei Einmündungen von Seitenstraßen, die unmittelbar hinter der Querung verlaufen, können Gefahren bergen. Bislang war sowohl die Einfahrt in den Eisenbahnweg, als auch auf der anderen Seite in den Juniperusweg, für alle Fahrzeuge verboten.
Vor allem bei der Zufahrt zum Eisenbahnweg von der Friedrich-Ebert-Straße kommend besteht die Gefahr, dass größere Fahrzeuge wie Lastwagen bei Gegenverkehr auf den Gleisen stecken bleiben, erklärt Gerhard Lucas, Leiter der Straßenverkehrsbehörde, im Technischen Ausschuss des Gemeinderats. Außerdem war die Beschilderung für das Einfahrtsverbot in den Eisenbahnweg erst direkt hinter dem Bahnübergang angebracht und nicht schon aus der Distanz gut erkennbar.
Nun regelt die Behörde den Verkehr an dieser Stelle anders. Das Abbiegeverbot ist nun auf Lastwagen beschränkt – sowohl in die Eisenbahnstraße als auch in den Juniperusweg. Außerdem wird diese Regelung für den Eisenbahnweg von der Friedrich-Ebert-Straße kommend, nun bereits bei der Anfahrt an den Bahnübergang mit einem Schild angekündigt.
Und nicht nur für die Stadt war die Kreuzung ein Thema. Auch die Deutsche Bahn hat ihren Übergang in Allmendshofen genauer unter die Lupe genommen. Sie hat alle Bahnübergänge in und um Donaueschingen darauf geprüft, ob sie aufgrund etwa geringer Nutzung entfallen können oder teuer ausgebaut werden müssen, um Sicherheitsstandards zu genügen.
Ein Übergang wenige Kilometer weiter, im Riedgraben, soll zu klein sein, um in der aktuellen Form weiter betrieben werden zu können, erklärt Bahnvertreter Florian Betz dem Technischen Ausschuss in derselben Sitzung.
Dort müsste die Bahn im Falle eines weiteren Betriebs demnach im Millionen-Euro-Bereich investieren. Für den Übergang beim Grünen Baum seien hingegen keine größeren Baumaßnahmen nötig.