Den Standpunkt des VCD bei der Diskussion über die Mobilität in Donaueschingen kritisiert ein Leser. Foto: Schwarzwälder Bote

Zu der vom VCD geforderten Mobilitätswende und der Veranstaltung in Donaueschingen hat unser Leser Lothar Kallmann aus Hüfingen die folgende Meinung

Mit „Zuckerbrot und Peitsche“ möchte der grünideologische VCD die Deutschen zu Auto-Abstinenz erziehen.

 

Allerdings sind dem Bericht über die „Anstöße“ nur Peitschenhiebe für Autofahrer zu entnehmen: Verknappung von Parkplätzen in Städten, Verteuerung von Parkgebühren, „heilsame Wirkung von Staus“, Wiederaufnahme von Buslinien ohne Fahrgäste und natürlich die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs.

Hohe Zulassungsgebühren

Darüber hinaus favorisierte der VCD-Aktivist die bis zu 50-prozentigen des Kaufpreises erhobenen Zulassungsgebühren in Dänemark. Geht's noch zynischer? Die Folge: Autofahren wird für breite Schichten unbezahlbar.

Die volkswirtschaftlichen Kosten sind dem VCD gleichgültig: Staus und verzögerte Projekte verteuern sich enorm und erfordern neue Schulden, die folgende Generationen bezahlen müssen. Glücklicherweise fehlt es diesen destruktiven Vorstellungen nicht nur bei notorischen Autoliebhabern an Akzeptanz.

Lothar Kallmann, Hüfingen

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