Was wird aus der Verlegung der Bushaltestelle „Kreuz“ in Bochingen? Nun bahnt sich eine Lösung an.
Durch den Verkauf und die Bebauung des ehemaligen Volksbankgeländes mit einem Mehrfamilienhaus hatte die Verlegung der Bushaltestelle im Raum gestanden. Das Wartehäuschen war schon vor Monaten während der Bauphase abgebaut worden.
Erfreuliche Wende
Bevor Ortsvorsteher Thorsten Ade die erfreuliche Wende mitteilte, fasste er die Ausgangslage zusammen. Der Ansatz, die Wartezone samt Wartehäuschen in der jetzigen Haltebucht auf öffentlichem Grund einzurichten und die Busse zum Ein- und Ausstieg auf der Straße halten zu lassen, fand im Gremium wenig Anklang.
Dies hätte den fließenden Verkehr ausgebremst und minutenlangen Rückstau verursacht, weshalb sich der Ortschaftsrat für den Erhalt der Bushaltestelle an der bisherigen Stelle und die größtmögliche Sicherheit für die Schüler eingesetzt habe.
Eigentümer geben Zustimmung
Nach Gesprächen mit dem Eigentümer des Gebäudes Kaltenbergstraße 42 habe dieser der Einrichtung der Wartezone neben dem Stromverteilerkasten auf seinem Privatgrundstück zugestimmt. Auch die Prüfung durch das städtische Bauamt fiel positiv aus.
Ein 3,20 Meter langes Wartehäuschen werde wieder aufgestellt und immerhin noch ein ausreichender barrierefreier Zustieg auf sechs Metern Länge ermöglicht, teilte Ade mit. Bei der Bushaltestelle auf der Straße wären dies zwölf Meter gewesen.
Absicherung durch Grundbucheintrag
Vor der Abstimmung plädierte Ortschaftsrat Marco Braasch für die Absicherung des neuen Standorts durch einen Grundbucheintrag, um einem Entzug der Einwilligung durch den Eigentümer nach wenigen Jahren vorzubeugen.
Ob das alte Wartehäuschen wiederverwendet oder ein Neues angeschafft wird, konnte Ade auf Rückfrage von Roland Niethammer noch nicht sagen. Tim Bihler regte an, sich bei der Ausführung am Beispiel des neuen Häuschens unweit des Norma-Marktes zu orientierten.