Mit einer eigenen Tempo-Anzeige will man in Beffendorf die Verkehrssituation in den Griff zu bekommen. Foto: Schönfelder

Die Verkehrssituation in der Beffendorfer Ortsmitte treibt die Bürger um. Die Ortsverwaltung will weiter gegen das Problem vorgehen. Eine eigene Tempo-Anzeige könnte da Abhilfe schaffen.

Oberndorf-Beffendorf - Bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats sorgte das Thema für Diskussion. Der Verkehr in der Ortsmitte sei immens, so die Aussage eines Bürgers in der Bürgerfragestunde. Es wurde angefragt, ob man die Planung für einen Kreisverkehr wieder aufnehmen könnte. Diese Idee ist nicht neu, Pläne hierzu wurden bereits in der Vergangenheit entwickelt. Ortsvorsteher Roland Lauble werde diesbezüglich beim Bauamt der Stadt anfragen.

Anzeige wird mit Hochmössingen geteilt

In der vorhergegangenen Sitzung beantragte ein Ratsmitglied, das Thema Tempo-Anzeigetafel nochmal aufzugreifen und die Anschaffung eines zweiten Geschwindigkeitsmessgeräts zu beraten. Bisher ist die Ortsverwaltung im Besitz eines Geräts, das gemeinsam mit Hochmössingen im monatlichen Wechsel betrieben wird.

Da man die Tafel an möglichst vielen Standorten in Beffendorf einsetzen möchte, ist das regelmäßige Auf- und Abhängen für den Werkhof eine Herausforderung.

Auf die Frage ob dies die Feuerwehr übernehmen könnte, kam von Ortschaftsrat Tobias Benz, der gleichzeitig auch Kommandant ist, ein klares Nein. Die Feuerwehr sei genug ausgelastet. Zudem, so die einhellige Meinung des Gremiums, sei dies Aufgabe der Stadt.

Länger hängen lassen

Dennoch: Ein Messgerät sei das einzige Mittel, um die Geschwindigkeit im Ort in den Griff zu bekommen, ist sich das Gremium sicher. Die Anschaffung eines eigenen Geräts bringt den Vorteil, dieses länger an einem Ort hängen zu lassen. Bisher wurde im wöchentlichen Rhythmus gewechselt.

Doch bevor das Gremium einen Beschluss fasst, müsse der Ortsvorsteher mit der Hochmössinger Ortsverwaltung klären, ob das gemeinsame genutzte Gerät eventuell übernommen werden und wie dies finanziell geregelt werden könnte.

Das Thema zur Anschaffung einer Fahrradreparaturstation rief bei den Räten wenig Interesse hervor. Man solle, so der Tenor, das Geld dringender in die Radwege investieren.

Neue Bretter in der Halle

Ortsvorsteher Roland Lauble informierte das Gremium darüber, dass der Tausch der schadhaften Schalbretter in der Halle abgeschlossen sei. Die neuen Bretter fallen derzeit zwar optisch auf, das Holz werde allerdings noch nachdunkeln.

In einer Feierstunde wurden Julian Kern und Claudia Steuerwald für zehnmaliges und Patrick Staiger und Stefan Glatthaar für 25-maliges Blutspenden von Bürgermeister Acker und Joachim Gneist, dem Vorsitzenden des Oberndorfer DRK-Ortsverbands, ausgezeichnet.