Die Bundesstraße 463 nahe Dürrwangen: Entlang der Strecke stehen unter anderem mit dem Neubau der Brücke über die Eyach entscheidende Straßenbauprojekte an. Foto: Steffen Maier

Nicole Razavi ist die neue Landesverkehrsministerin. Landrat Günther-Martin Pauli bittet sie umgehend in den Zollernalbkreis.

Mit Blick auf für den Zollernalbkreis entscheidende Weichenstellungen beim Straßenbau lädt Landrat Günther-Martin Pauli laut Pressemitteilung die neue Landesverkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) zu einem Kreisbesuch ein. Auf Straße und Schiene sehe der Landrat die Region verkehrstechnisch seit Jahrzehnten abgeschnitten. Nun gelte es, dass sie nicht weiter zurückgeworfen werde, heißt es in der Mitteilung. Konkret nennt Pauli, so heißt es, im persönlichen Brief an Razavi unter anderem den erforderlichen Neubau der Brücke über die Eyach und die Eisenbahnlinie nahe Balingen-Dürrwangen („Eyachviadukt“). Nach den aktuellen Überlegungen des Verkehrsministeriums soll zunächst die bestehende Brücke abgerissen und an derselben Stelle die neue gebaut werden. Als Begründung wird seitens der verantwortlichen Straßenbauplaner angeführt, so auf ein ansonsten notwendiges Planfeststellungsverfahren verzichten zu können. Dies hätte, so Pauli, „verheerende Folgen für die gesamte Raumschaft“. Es handele sich hier um einen klaren Notfall: „Wir können und dürfen uns weder eine Unterbrechung noch lange Planungszeiten leisten.“ Pauli fordert laut Angaben des Landratsamtes stattdessen, die neue Brücke parallel zur bestehenden schnellstmöglich zu errichten.

 

„Dadurch könnten ein unnötiger Ausfall der Brücke und damit die Unterbrechung der für die Menschen und die Wirtschaft der Region existenziellen Verkehrsader sowie eine Umleitung dieser stark verkehrsbelasteten Strecke durch die angrenzenden kleinen Ortschaften mit allen damit verbundenen Gefahren und Nachteilen für Anwohner wie Verkehrsteilnehmer vermieden werden.“