Straßenbaustellen wie diese laufen in der Regel vor allem in den wärmeren Monaten. Auf der Landesstraße 401 geht es ab Freitag erstmal in die Winterpause. Foto: Rath

Wegen der Winterpause gibt es auf der Landesstraße 401 eine vorübergehende Freigabe ab Freitag, 26. November, bis voraussichtlich Ende Februar 2022.

Baiersbronn - Das Regierungspräsidium Karlsruhe wird über die kommenden Jahre die L 401 von Baiersbronn über Mitteltal bis Ortsende Obertal sanieren. Die Bauarbeiten für den Abschnitt zwischen Kreisverkehr Baiersbronn und der Karl-Müller-Brücke in Mitteltal haben im Juni begonnen und sind in sieben Bauabschnitte aufgeteilt. Die Arbeiten in diesem Streckenabschnitt werden voraussichtlich im Herbst 2022 abgeschlossen.

Ab Freitag uneingeschränkt befahrbar

Ursprünglich war vorgesehen, dass es kurz vor den Weihnachtsfeiertagen in die Winterpause geht. Aufgrund der Wetterprognosen wurde nun aber entschieden, die Baustelle bereits in der kommenden Woche winterfest zu machen, heißt es weiter in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. Dann wird der aktuelle Bauabschnitt 2.2 mit dem Einbringen der Asphaltdeckschicht abgeschlossen. Somit kann die Landesstraße ab Freitag wieder uneingeschränkt freigegeben werden. Mit der früheren Winterpause soll vermieden werden, dass begonnene Asphaltarbeiten nicht abgeschlossen werden können. Denn dies hätte zur Folge, dass die L 401 über den Winter allenfalls eingeschränkt befahrbar wäre.

Kleinere Nebenarbeiten

In der Zwischenzeit werden kleinere Nebenarbeiten, wie die partielle Erneuerung einer Abwasserleitung außerhalb der Landesstraße, ausgeführt. Falls erforderlich, werden kurzzeitige Ampelregelungen eingerichtet. Bei der Felssicherung am ehemaligen Steinbruch Rauhfelsen am Ortsausgang Baiersbronn ist in diesem Jahr noch die Errichtung eines Erdwalls parallel zur Landesstraße vorgesehen. Die dort eingerichtete Fahrbahnverengung bleibt somit voraussichtlich bis Ende des Jahres bestehen. Danach pausieren die Felssicherungsarbeiten ebenfalls bis Ende Februar 2022. Im Anschluss werden die straßennahen Felsvorsprünge innerhalb von rund sechs Wochen mit Vernetzungen und Auffangzäunen gesichert.