Die rote Linie zeigt den Verlauf der Endelbergtrasse zwischen Bodelshausen und Nehren über den Ofterdinger Endelberg. Foto: RP Tübingen

Leser Wolfgang Stauß aus Rangendingen fragt sich, wieso es in Sachen B27, die saniert werden soll, keine pragmatischen Lösungen gibt.

Warum keine Kreisverkehre?​

 

Als einer von tausend täglichen Berufspendler der B27 zwischen Bodelshausen und Ofterdingen stelle ich Folgendes fest: Die Verkehrsverstopfungen sind so alt wie die Diskussionen dazu, in meiner Erinnerung dürften es locker 50 Jahre und mehr sein.

Das Hauptproblem ist nicht der fehlende vierspurige Ausbau, sondern die altbekannten Ampelanlagen bei Bad Sebastiansweiler und die vor Ofterdingen. Die dadurch entstehenden Rückstaus bringen den Verkehrsfluss kontinuierlich zum Stehen und verursachen nebenbei unzähligen Auffahrunfälle.

Ausreichend Platz für Kreisverkehre

Das Tragische dabei ist, dass bei beiden Ampelanlagen ausreichend Platz für zwei hocheffektive Kreisverkehre vorhanden ist. Doch leider scheint sich niemand in Tübingen oder im Bund für eine pragmatische Lösung zu interessieren.

Anstatt dessen lässt man die Bevölkerung erneut für weitere Jahrzehnte im Irrglauben, eines schönen Tages das Geld und den politischen Willen für einen großprojektartigen Ausbau zu besitzen.

Wolfgang Stauß, Rangendingen

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