Schon nach dem Frühlingserwachen 2025 fiel die Bilanz des Handels- und Gewerbvereins Bisingen. eher gemischt aus. Das hat nun zu Konsequenzen geführt.
Der verkaufsoffene Sonntag „Frühlingserwachen“ findet dieses Jahr nicht statt. Das berichtet der Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins (HGV), Guido Petran, auf Anfrage unserer Redaktion. Petran: „Wir legen dieses Jahr erst einmal eine Pause ein, dann sehen wir weiter.“
Wie der HGV-Vorsitzende am Montag nach dem Frühlingserwachen 2025 angekündigt hat, solle die Veranstaltung gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins besprochen und bearbeitet werden.
Den entscheidenden Anlass dafür gab es im vergangenen Jahr. Zum einen hatten nicht alle Geschäfte geöffnet, zum anderen ist von manchem Gewerbetreibenden zu hören, dass das Frühlingserwachen „nicht so viel bringt“ – zum einen im Hinblick auf den Umsatz, zum anderen auf die Resonanz. Ferner heißt es: In den meisten umliegenden Gemeinden gebe es ebenfalls keine zwei verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr.
Den Charakter eines Volksfestes
Der verkaufsoffene Sonntag „Frühlingserwachen“ hatte in Bisingen lange Zeit vielmehr den Charakter eines Volksfests mit Ständen, Kunsthandwerk und wenigen kleinen Fahrgeschäften, beispielsweise auf dem Gelände des Autohauses Karsch im Gewerbegebiet Nord. Beim Bummel konnten die Besucher so manche Sonderangebote und aktuelle Trends entdecken. Das Konzept funktionierte und lockte Tausende Besucher an.
Beim Frühlingserwachen im vergangenen Jahr war der Himmel blau und die Sonne schien, gleichwohl machte der beißende Wind das Wetter dann doch etwas ungemütlich. Konzentriert hat sich der Besucherstrom derweil vor allem auf dem Gelände des Autohauses Karsch. Dort gab es ein Essensangebot, auch windgeschützte Sitzmöglichkeiten, die Hüpfburg und natürlich waren es nicht zuletzt die ausgestellten Autos, die ins Gewerbegebiet lockten.
Viel los beim Autohaus
In der Ortsmitte sah es weitgehend aus wie immer: parkende Autos auf dem Marktplatz, geöffnete Eisdiele, Passanten mit Eis in der Hand. Gleichwohl lockte auch der Handwerkermarkt in überschaubarer Ausführung einige Besucher in die Hohenzollernhalle.
Wer danach noch Essen fassen wollte, musste sich schon aufs Fahrrad schwingen oder ins Auto setzen, um das Autohaus Karsch zu erreichen. Fürs Dessert war dann wiederum in der Ortsmitte beim Eiscafé Rialto gesorgt. Augenscheinlich waren deutlich weniger Besucher unterwegs als in den Jahren zuvor.
Ein Übriges tat sicher, dass im vergangenen Jahr zeitgleich weitere verkaufsoffene Sonntage stattfanden, so in Haigerloch, Albstadt und Meßstetten.