Das Haslacher Winterfest lockte trotz nasskalter Witterung viele Besucher an, Foto: Weppler

Der erste verkaufsoffene Sonntag des neuen Jahrs trotzt der nasskalten Witterung mit Rabatten und Glühwein.

Der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres 2026 in Haslach war trotz der nasskalten Witterung gut besucht. Viele Besucher hielten sich lieber in den warmen Geschäften auf, um ausgiebig zu bummeln und das Weihnachtsgeld in Schönes umzusetzen. Neben der Wärme lockten auch kräftige Rabatte.

 

Doch nicht nur die geöffneten Haslacher Geschäfte boten Abwechslung: Ein kleiner, aber feiner Flohmarkt lud zum Stöbern ein. Dort gab es unter anderem schönen Schmuck aus verschiedenen Jahrzehnten, einen großen Bücherflohmarkt mit allem, was das Leserattenherz begehrt sowie DVDs, CDs und Blu-rays mit Klassikern vergangener Tage. Ein besonderes Glanzlicht alte Vinyl-Schallplatten – wahre Schätze, die man heute kaum noch findet und die vor allem bei jüngeren Besuchern großes Interesse weckten.

Auch Kurioses war zu entdecken, wie sechs Porzellanmatrosen, die am Ende des Tages ein neues Zuhause fanden.

Das Karussell blieb wegen des kalten Fahrtwinds eher leer, doch gegen die Kälte gab es Abhilfe: An den Essensständen vor den Geschäften konnte man sich mit warmen Speisen und Getränken stärken. Für die ganz Harten gab es sogar kaltes Bier. Wer es lieber gemütlicher wollte, fand in den Cafés oder auf dem Wintermarkt, der bereits um 13 Uhr öffnete, heißen Glühwein – eine beliebte Wahl, um sich aufzuwärmen und ins Gespräch zu kommen. Für musikalische Unterhaltung sorgten die „Gassenfezer“ aus Haslach, die vor dem Rathaus mit zwei Auftritten mehr oder weniger die fünfte Jahreszeit einläuteten. Später heizte eine weitere Band auf der Wintermarktbühne ein. Der Wintermarkt bot zudem Gelegenheit, den Sonntag entspannt ausklingen zu lassen.

Ende des Markts

Der Haslacher Wintermarkt endete am gestrigen Dreikönigstag. Er hatte nach seiner Premiere im vergangenen Jahr zum zweiten Mal stattgefunden.