Die Vereinsgemeinschaft ist mit dem Bürgerfest rundum zufrieden. Zahlreiche Gäste sind gekommen und haben gemeinsam rund um das Rathaus gefeiert. Foto: Bohnert-Seidel

Beste Stimmung herrschte beim Bürgerfest in Friesenheim. Alle Vereine sind zufrieden. Ärgerliche Zwischenfälle hatte es keine gegeben. Damit sind alle beteiligten Vereine hoch motiviert für das 33. Bürgerfest im kommenden Jahr.

„Bei dem Wetter und der Menge an Leuten – wir können und müssen alle sehr zufrieden sein“, resümierte Timo Siefert, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Friesenheim zum 32. Bürgerfest 2024, gegenüber unserer Redaktion.

 

Unter freiem Himmel und in den Hütten feierten die Gäste an drei Tagen in Friesenheim Bürgerfest. Gezählt hat die Menschenmenge niemand, aber wenn es zeitweise kein Durchkommen mehr in den Gassen zwischen den Ständen gibt oder die Gäste sich in Trauben an den Tischen treffen und vergnügen, dann ist das Friesenheimer Bürgerfest wieder rekordverdächtig.

Jahr für Jahr zieht das Bürgerfest Menschen nach Friesenheim, nur um gemeinsam zu feiern. Dazu braucht es weder ein Motto noch eine Veränderung. Der Klassiker mit Holzhütten und dem damit geschaffenen einzigartigen Ambiente reicht vollkommen aus. Musik erklingt über den Plätzen und aus den Hütten heraus. Das Bürgerfest hat seinem guten Ruf der Gastfreundschaft bei bestem Wetter alle Ehre gemacht und begeisterte eine riesengroße Gästeschar.

Einige Töpfe und Bratpfannen waren schnell geleert

Leere Töpfe und Bratpfannen zeigten sich als verdienter Lohn für den immensen Arbeitseinsatz und Aufwand, den die Vereinsgemeinschaft wieder für ihre Bürger auf sich genommen hat. So zieht Siefert für das Bürgerfest 2024 wieder ein durchweg positives Fazit für eine ruhige und in sich stimmige Veranstaltung.

Recht früh auf den Weg gemacht haben sich auch Eltern mit ihren Kindern, die das Karussell einfach nur drehen ließen. Sobald jedoch die Kleinen müde wurden, ging es nach Hause oder Großeltern übernahmen. Familien machten sich auf den Weg, Freunde trafen sich zur Verabredung oder einfach nur spontan. „Das Bürgerfest muss sein“, sagte Roswitha Fischer, die sich mit ihrem Ehemann Roland von Oberweier auf den Weg gemacht hatte. Am Tisch mit Anni Schulz, Adolf Ebding und Roland Costa verbrachten die beiden ein paar vergnügliche Stunden. Der Austausch tue gut und es müsse nicht immer alles so tierisch ernst genommen werden. Auch das sei Bürgerfest: „Dem Leben eine gewisse Leichtigkeit und Beschwingtheit abgewinnen“, waren sie sich einig.

Die Vereine sind insgesamt zufrieden. Die Gastfreundschaft war grenzenlos und das Angebot der kulinarischen Genüsse weit bekannt. Natürlich durfte auch die Musik nicht fehlen, die im Takt geboten wurde. Die Besucher kamen mit großem Hunger und Durst und genossen die besondere Küche der Vereine. Wer nicht sitzen wollte, machte es sich an den zahlreichen Stehtischen gemütlich und genoss einen Blick in die Menge, um immer wieder bekannte Gesichter zu entdecken.

Party bei der Feuerwehr

Teilweise machte sich unter den Gästen ausgefallene Partystimmung breit, vor allem in der Fahrzeughalle der Feuerwehr: Dort spielte die Kultband „Filter Länder“ auf.