Talheims Bürgermeister Andreas Zuhl (Mitte) zeigte sich als interessierter Gast auf der Kleintierschau des Kleintierzüchtervereins Talheim/Tuningen Foto: Erich Bieberstein

Die Kleintierzüchter Talheim/Tuningen suchten die besten Züchter in ihrem und die Preisrichter fanden sie auch.

​ Eine große Ausstellung von verschiedensten Kaninchen wie auch der unterschiedlichsten Geflügelarten und Rassen konnten am Wochenende bei der diesjährigen Kleintierzüchterschau bewundert werden.

 

Insgesamt 197 Tiere wurden zur Ausstellung gemeldet, davon 94 Kaninchen von 13 Züchtern und 103 Geflügel von 14 Geflügelzüchter.

Beim Geflügel konnten für die Wertung der Vereinsmeisterschaft jeweils vier Tiere einer Rasse und Farbenschlag angemeldet werden. Hier holte sich Fridolin Krug mit seinen Zwerg-Orprington 384 Wertungspunkte und damit auch den Vereinsmeistertitel 2025.

Knapp dahinter mit 382 Punkten kam Manuel Distel mit seinen Salmtalern und Andreas Schleicher mit Zwerg Wyondotten und 380 Punkten. Das beste Einzeltier hatte Leon Baur und den Gemeindeehrenpreis erhielten Manuel Distel und Fridolin Krug.

Jungzüchter auch dabei

Nicht nur die Erwachsenen sondern auch Jungzüchter meldeten Tiere an, Ragnar Distel holte sich mit 385 Wertungspunkten neben dem Vereinsmeistertitel auch die höchste Tageswertung bei allen Geflügelzüchtern. Zweiter wurde Leon Baur und dritter Noah Baur.

Bei den Kaninchen wurden auch jeweils vier Tiere aus einer Familie gewertet, Lothar Mayer erreichte 387 Punkte und damit den Vereinsmeistertitel vor Matthias Link und Heinz Bertsche. Die besten Einzeltiere hatten Lothar Mayer und Bernd Asmus, der Gemeindeehrenpreis ging an Bastian Unger.

In der Jugendwertung wurde Joschua Link mit seinen Blaugrau-Rex und 386,5 Punkten Vereinsmeister, gefolgt von der Zuchtgemeinschaft Malte und Thea Wagner und der Zuchtgemeinschaft Tim und Mona Unger. Die Besten Tiere hatten Marlo Jung und Joschua Link, den Gemeindeehrenpreis ging ebenfalls an Joshua Link.

Vogelgrippe vor allem im Osten

Der Vorsitzende Mathias Link sieht in der Region aktuell wenig Aufregung zum Thema Vogelgrippe. Das war in den Vorjahren teils deutlich schlimmer und die Hauptprobleme seien ohnehin deutlich mehr im Osten des Landes zu erkennen, dort wo die größeren Gewässer für die Wildvögel sind. Allerdings wurde vom Landratsamt untersagt, bei der Ausstellung Geflügel zu verkaufen. Aber das sei ohnehin kein Problem, die Ausstellung wird nicht als Handelsplattform genutzt, sondern um die Vereinstiere aktuell bewerten und dann auch ausstellen zu können.

Der Schritt zum Zusammenschluss mit den Züchtern aus Talheim sieht er aus heutiger Sicht absolut richtig, immer mehr Züchtervereine in der Region hören auf und so stoßen auch immer wieder neue Mitglieder zu den Züchtern aus Talheim und Tuningen hinzu. Proppevoll war dann auch die Festhalle am Sonntag Nachmittag zum Mittagessen. Gerne verband man die Besichtigung der Tiervielfalt mit einem guten Mittagessen.