Der Bisinger Arbeitsausschuss der Vereine blick auf die kommenden Fasnetsveranstaltungen. Gegründet wird nun eigens eine Abteilung für die Narren.
Rund 30 Vorsitzende und Delegierte der Vereinswelt aus der Gesamtgemeinde Bisingen trafen sich kürzlich im Vereinsheim des Musikvereins zur Hauptversammlung des Arbeitsausschusses der Vereine.
Gemeinde zahlt Vereinen mehr Geld
Vorstand Thorsten Spörl eröffnete die Versammlung, Bürgermeister Roman Waizenegger dankte den Vereinen für ihr Engagement im abgelaufenen Jahr 2023 und hob dabei besonders das Kirchspielfest hervor.
Der Einsatz lohnt sich auch finanziell: Wegen des neuen Gemeinderat-Beschlusses zur Vereinsförderung konnten 2023 beachtliche 56 000 Euro ausgezahlt werden – im Vergleich zu den Vorjahren mit 30 000 Euro. Er selbst freue sich, dass die Vereinsaktivitäten nach den Hochphasen der Corona-Pandemie wieder angelaufen seien.
Mehrjahresgenehmigungen im Fokus
Mittelfristig sollen zudem Mehrjahresgenehmigungen für jährlich sich wiederholende Veranstaltungen seitens des Landratsamtes eingeführt werden, sodass ein Teil der Bürokratie wegfalle.
Auch Vorstand Spörl sprach von einem reibungslos abgelaufenen Vorjahr. Das erhoffe er sich auch für 2024. In seinem kurzen Rückblick erinnerte der Vorsitzende nochmals an den 60. Jubiläums-Kirchspielumzug, die Mitgliederwerbung durch die Gemeinde, das Thanheimer Dorffest mit Eröffnung des Thanheim Trail, die Wessinger Bachhockete und das Zimmerner Sommerfest. Dankesworte galten seinem Team sowie Bürgermeister und Verwaltung – dort besonders Andrea Murawski und Marcel Gutekunst für das unbürokratische Zusammenwirken.
Kassiererin Monika Bracciale-Leggio gab Aufschluss über die Finanzen des Vereins. Das verbuchte Minus kam zustande, da beim Jubiläumsumzug keine Eintrittspreise verlangt wurden.
Narrendorf auf Marktplatz
Im Anschluss standen Neuwahlen unter der Leitung von Waizenegger auf dem Programm. Für ein Jahr wurden der zweite Vorsitzende Gianluca de Blasi und als weiterer Beisitzer Marcel Sauter gewählt.
Über den Ablauf des Kirchspiel-Fasnetumzuges am 13. Februar informierte Thorsten Spörl. Bisher haben sich bereits 26 Zünfte und Gruppen angemeldet. Die Umzugsstrecke verläuft den Heidelberg hinab bis zur Ortsmitte, wo dann auf dem Marktplatz das Narrendorf und die Hohenzollernhalle Platz zum Feiern bieten. Dem Antrag der sieben Narrenzünfte zur Gründung einer Abteilung innerhalb des Arbeitsausschusses wurde mehrheitlich zugestimmt. Ziel dieser Abteilung ist die Erhaltung des volkstümlichen Fasnetsbrauchtums sowie die Gemeinschaft der Narrenzünfte und Gruppen Bisingen zu stärken.