Der Schwarzwaldverein Haiterbach hat die Eliteeinheit des Heeres, das Kommando Spezialkräfte, in Calw besucht.
Freundlich wurde die Gruppe von zwei Einsatzkräften begrüßt, die den Teilnehmern anschaulich die Geschichte des KSK näher brachten. Jeder, ob Groß oder Klein, durfte Fragen stellen – allerdings bekam man nicht auf jede Frage eine Antwort, da für manches die Geheimhaltung gelte, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Teilnehmer erfuhren etwa, was im Auswahlverfahren gefordert wird, um beim KSK aufgenommen zu werden. Dazu gehörten sportliche und psychische Belastungstests. Wer es bis dahin geschafft habe, erhalte eine zweijährige Ausbildung, um dann einem Team zugeordnet zu werden.
In Wüsten, auf Bergen oder im Dschungel
Die Spezialkräfte agieren im Dschungel, in Wüsten und auf Bergen, auch mal bei eisigen Temperaturen; sie befreien deutsche Geiseln im Ausland, setzen gesuchte Personen fest und arbeiten mit anderen Spezialeinheiten des Auslands zusammen, wie die Besucher erfuhren.
Ausgemusterte Einsatzfahrzeuge wie ein Geländefahrzeug, Schneemobil oder Motorrad konnten bestaunt und angefasst werden. Die Besucher bekamen Geschichten von unterschiedlichen Einsätzen zu hören. Sie erfuhren etwas über das Leben in einem Lager, fern von Zuhause, und darüber, wie es ist, einer Gefahrenlage ausgesetzt zu sein. In einem Nachbau vom Inneren eines Einsatzflugzeuges wurden Kurzfilme gezeigt, wobei die passenden Geräusche eines Flugzeugs zu hören waren.
Es war ein überaus interessanter Blick hinter die Kulissen im Besucherzentrum in Calw, heißt es vonseiten des Schwarzwaldvereins Haiterbach. Der Besuch beim KSK mit hautnahem Information über das Leben und Arbeiten bei Einsätzen der Bundeswehr und die Gefahr, der die Einsatzkräfte ausgesetzt sind, habe den Blick der Teilnehmer verändert.