Die Unterkirnacher Narrenzunft möchte diese ehemalige Lagerhalle der Firma Wahl künftig für die Lagerung ihrer Gerätschaften nutzen. Foto: Ulrich Schlenker

Die Gemeinde Unterkirnach investiert zwar nicht, zeigt aber einen Lösungsweg auf.

2024 hat es wegen einer Haushaltssperre mit der Lagerhalle für die Narrenzunft nicht geklappt. Für das nächste Jahr keimt abseits einer Investition durch die Gemeinde Hoffnung.

 

„Wir haben in einem Gespräch mit Vertretern der Narrenzunft eine Lösung aufgezeigt, wie sie die Halle bekommen kann“, informierte Bürgermeister Andras Braun in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2024.

Die Firma Wahl, auf deren Gelände die anvisierte Lagerhalle liegt, habe die Bereitschaft zum Verkauf signalisiert, fügte er an. Details zum Fahrplan für die Kieschtock-Zunft auf dem Weg bis zur Verfügbarkeit des benötigten Lagerraums gab das Gemeindeoberhaupt aber nicht preis.

Investition von 120 000 Euro

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass der Sperrvermerk im Haushaltsjahr 2024 für den Kauf der Lagerhalle durch die Gemeinde Unterkirnach bestehen bleibt. Mit 120 000 Euro war diese Investition zunächst im Haushalt dieses Jahres angesetzt, wurde dann aber durch das Ratsgremium unter Finanzierbarkeitsvorbehalt gestellt und nun durch den jetzigen Beschluss ganz blockiert.

Auch im gerade beschlossenen Haushaltsplan 2025 taucht diese Investition nicht auf. Es sei nicht die Zeit für Freiwilligkeitsleistungen, lautet der Tenor aus dem Rathaus.