Der Musikverein Mahlberg – hier beim Frühlingskonzert 2025 – hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Foto: Baublies

Mit einer stetig wachsenden Zahl an Mitgliedern kann das Mahlberger Orchester optimistisch in die Zukunft blicken. In diesem Jahr will man an diesem Trend anknüpfen.

Daniela Weber, Vorstand Musik, erinnerte an zahlreiche öffentliche Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr erfolgreich gestaltet wurden. Auch für die Zukunft ist der Verein bestens aufgestellt: Das Frühjahrskonzert im März ist bereits intensiv vorbereitet und verspricht mit einer Sängerin an Bord ein attraktives und ausgefallenes Programm.

 

Im Rahmen der 800-Jahr-Feier in Orschweier werden die Aktiven mit einer Maimusik vertreten sein, außerdem stehen ein Platzkonzert bei der Feuerwehr sowie eine Konzertreise in die Schweiz auf dem Programm. Für November ist erneut das beliebte „Groß-und-Klein“-Konzert geplant, daneben sind weitere auswärtige Auftritte vorgesehen.

Auch der musikalische Nachwuchs zeigt großes Engagement: Die Kinder und Jugendlichen haben sich beim Song-Contest-Wettbewerb der Handwerkskammer Freiburg mit einem eigens gedichteten Song zur Melodie „Wer will fleißige Handwerker sehen“ beworben.

Michael Bakenhus, Vorstand Verwaltung, präsentierte Zahlen und Fakten: Insgesamt zählt der Verein 120 aktive Musiker inklusive Jugend und Ausbildung. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt bei 26 Jahren, 60 Prozent sind weiblich – ein deutliches Zeichen erfolgreicher Jugendarbeit. Jugendleiterin Lena Müller berichtete, dass die Jugendabteilung aktuell 59 Kinder und Jugendliche zählt. 34 junge Musiker sowie fünf Erwachsene befinden sich derzeit in Instrumentenausbildung. Das Jugendorchester zählt 27 Mitglieder, 22 aus Mahlberg sowie fünf aus dem Musikverein Kippenheim, mit dem eine erfolgreiche Kooperation besteht. Silvia Wurth, Vorsitzende im Bereich Veranstaltungen, durfte Geschenke an fleißige Probebesucher und langjährige Mitglieder verteilen.

Auch Dirigentin Melanie Huber zeigte sich hochzufrieden: Von Personalmangel in einzelnen Registern könne man nicht sprechen – im Gegenteil: Mehrere Jugendliche sind aus dem Jugendorchester sind in das Hauptorchester aufgerückt, zudem konnten Wiedereinsteiger willkommen geheißen werden.

Für die Zukunft formulierte sie klare Ziele: Neues entwickeln und zugleich Bewährtes erhalten. „Dinge, die gut funktionieren, sollten wir beibehalten“, betonte sie und nannte unter anderem den „musikalischen Spaziergang“ in der Weihnachtszeit.

Benz bedankt sich für 32 Jahre Zusammenarbeit

Auch ein „Picknickkonzert“ möchte sie unbedingt umsetzen. Die Jugendförderung liege ihr besonders am Herzen. Beim diesjährigen „Groß-und-Klein“-Konzert sollen wieder Kinder und Jugendliche als Solisten auftreten, um ihnen die Angst vor dem Spielen vor Publikum zu nehmen.

Ihr Appell richtete sich an alle Mitglieder, ausdrücklich auch an die Jugendlichen, eigene Ideen einzubringen: Mit Musik gebe es viele Möglichkeiten, neue Visionen zu entwickeln und umzusetzen.

Bürgermeister Dietmar Benz dankte für 32 Jahre gute Zusammenarbeit und betonte, wie wichtig ihm stets ein offenes Ohr für die Vereine gewesen sei. Er gratulierte zum musikalischen wie auch wirtschaftlichen Erfolg und hob den kulturellen Beitrag der Aktiven für die Stadt hervor. Mit Blick auf die Probesituation – derzeit in der Fabrikanten-Villa und in der Stadthalle – sprach er den Sanierungsbedarf der Halle an. Für die Dauer möglicher Maßnahmen seien alternative Proberäume denkbar.

Info – Ehrungen

55 Jahre:
Pirmin Wurth 40 Jahre:
Sibylle Kessler, Colette Küntzler 35 Jahre:
Silvia Wurth 25 Jahre:
Sabrina Reichel 15 Jahre:
Stefanie Held, Julius Wiederkehr