Die Vorstände Sonja Faber-Schrecklein (von links), Beate Buckenmaier und Emil Moosmann freuen sich mit Krystyna Laskowski (Zweite von links) über den Erfolg des Buches. Foto: Stöhr

Die Hauptversammlung des Vereins "Pferdeglück-Reittherapie" hatte trotz Pandemie eine positive Botschaft: Neben dem Erfolg eines Buches stand der Geldgewinn in einer Fernsehshow im Fokus.

Dornhan - Auf dem Eschenhof bei Dornhan ist die Araber-Reitschule von Krystyna Laskowski heimisch geworden. Zuvor war sie in Fluorn-Winzeln beheimatet, konnte dort aber aufgrund einer Kündigung des Pachtvertrags nicht bleiben. Die Geschichte wurde bereits in einer SWR-Dokumentation mit Moderatorin Sonja Faber-Schrecklein verfilmt. Das Schicksal der Frau war der Anlass, den Verein "Pferdeglück-Reittherapie" zu gründen.

Zur jüngsten Hauptversammlung traf sich der Verein auf dem Eschenhof bei Dornhan. Nach einer Besichtigung des Geländes, begrüßte die Vorsitzende Faber-Schrecklein im Nebenraum des Reiterstübles Mitglieder, Vorstand und natürlich Krystyna Laskowski. Einen Dank an das Team der Reitschule und ihre Vorstandskollegen ging der Sitzung voraus.

Einiges habe sich getan seit der Vereinsgründung im Jahr 2018 – auch wenn es aufgrund der Corona-Pandemie etwas ruhiger geworden ist – wie Emil Moosmann, zweiter Vorsitzender, in seinem Bericht erklärte. An Aktivitäten standen etwa die Pflasterarbeiten der Hoffläche in Zusammenarbeit mit der Verpächterfamilie Ruthardt an. Stark eingeschränkt durch die Corona-Krise war die Therapiearbeit – letztlich musste sie sogar ganz eingestellt werden. Mit dem Kinderreiten und dem Therapie-Reiten der MS-Gruppe sei die Arbeit in den vergangenen Monaten langsam wieder angelaufen.

Erfolge gibt es an anderer Stelle zu vermelden: Die Präsentation des Buches mit dem Titel "Die Pferdeflüsterin aus dem Schwarzwald" von Vereinsmitglied Simone Heyder und Sonja Faber-Schrecklein über das Leben von Krystyna Laskowski, erhielt positive Resonanz. Bebildert wurde das im März im Silberburg-Verlag erschienene Buch von Beate Haberstroh. Es handele von der "bewegenden Lebensgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die einfach nicht aufgibt", fasst Sonja Faber-Schrecklein zusammen.

Spenden helfen

Auch Spenden waren bei der jüngsten Hauptversammlung ein Thema – in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ohnehin von besonderer Bedeutung: Diese seien "wie ein warmer Regen", sagte die Vorsitzende. Emil Moosmann berichtete von einer Spendenaktion, die er im Namen des Kulturvereins Oberndorf übernommen hatte. Er hat bei der SWR-Sendung "Kaffee-oder-Tee" mitgemacht und beim dortigen Quiz 225 Euro gewonnen, die er an Laskowski weiterleitete.

Kassenwartin Beate Buckenmaier berichtete, dass der Verein nun 86 Mitglieder habe – sogar aus dem Elsass waren zwei pferdeliebende Personen angereist.

Nach der Entlastung des Vorstands standen Neuwahlen auf der Tagesordnung: Die bisherigen Vorstandsposten wurden bestätigt. Neu hinzugekommen ist Stefanie Herzog, die künftig den Schriftverkehr übernimmt. Der Verein betreibt unter anderem eine eigene Homepage.

Laskowski bedankte sich beim Vorstand und überreichte allen ein Geschenk als Anerkennung für die jahrelange Unterstützung.