Ein Mann soll in Freiberg mit einem Luftgewehr auf Tauben geschossen haben und die Tiere so verletzt oder zum Teil auch getötet haben.
Der Fachdienst „Gewerbe und Umwelt“ des Polizeipräsidiums Freiburg ermittelt seit 15. April im Zusammenhang mit verletzten oder getöteten Tauben im Freiburger Stadtteil Stühlinger.
Ein Zeuge hatte dem Polizeiposten Freiburg-Stühlinger zunächst mitgeteilt, dass ihm in der Nachbarschaft verletzte aber lebendige Tauben mit injektionsnadelähnlichen Geschossen im Körper aufgefallen seien. Besonders fiel eine Taube mit einer solchen Nadel quer durch den Kopf auf, die noch nicht eingefangen werden konnte. Auch wurden weitere Tauben mit Luftdruckmunition verletzt oder getötet, teilt die Polizei mit.
65 Jahre alten Tatverdächtiger ermittelt
Den Ermittlern ist es nach rund drei Wochen intensiven Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit Tierschützern und dem zuständigen Veterinäramt gelungen, einen 65 Jahre alten Tatverdächtigen zu ermitteln.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat daraufhin die Durchsuchung der Wohnung des Mannes beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Die Polizei hat dort einschlägige Beweismittel gefunden und sichergestellt.
Ermittlungen gehen weiter
Wie viele Vögel tatsächlich durch die mutmaßlichen Tathandlungen verletzt oder getötet wurden und ob die Taten vom selben Tatverdächtigen begangen wurden, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Gegen den 65-Jährigen wird nun unter anderem wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutz-, Waffengesetz sowie weitere strafrechtliche Nebengesetze ermittelt.