Das Feuer ist entfacht. Foto: Katzmaier

Mit dem Verbrennen der Fasnet endete am Dienstagabend bei der Narrenzunft in Unterschwandorf die Kampagne 2026. Doch die nächste Saison ist schon im Blick.

Mit großem Jammern und Schluchzen ging die Fasnet am Abend in Unterschwandorf zu Ende. Was vor allem unterstrich, dass es erneut schön war. Wettertechnisch traf das zwar nicht immer zu, doch am Dienstag, an dem die Narrenzunft Unterschwandorf traditionell am Umzug in Ergenzingen teilnahm, sei es dann beim eigentlichen Umzug richtig gut gewesen, berichtete Fabian Wunderlich, Vorsitzender der Unterschwandorfer Narren, am Rande der Fasnetsverbrennung.

 

Die Verbrennung fand in diesem Jahr am Vereinsheim der Zunft unterhalb des Schlosses statt. Auf dem Rapp-Platz geht es nämlich aufgrund der anstehenden Arbeiten zum Bau des Unterschwandorfer Bürgerhauses eng zu.

Einladungen liegen schon vor

Auch wenn jetzt erst mal wieder alles vorbei ist, blickte Wunderlich bereits positiv auf die nächste Saison. Denn schon jetzt lägen Einladungen für das kommende Jahr vor. Die Saison sei immer eine Mischung aus neuen Veranstaltungen und der Pflege bisheriger Kontakte. Denn die Freundschaften zu anderen Zünfte bringe auch wieder Gäste nach Unterschwandorf.

So feierte man Mitte Januar in Unterschwandorf den zweiten eigenen Umzug mit rund 700 Hästrägern. Mit der Fasnet im eigenen Ort will man dabei laut Wunderlich auch künftig im zweijährigen Rhythmus bleiben. Somit wird es erst im Jahr 2028 wieder einen eigenen Umzug geben.

Tänzer haben tragende Rolle

Das Finale vor dem Vereinsheim gestalteten am Dienstagabend wieder maßgeblich die Tänzer unter den Unterschwandorder Hästrägern mit. „Ich bin mega stolz auf Euch“, sagte Wunderlich. Sie würden auch eine wichtige Rolle bei den Auftritten bei anderen Zünften und damit für Einladungen spielen. Zugleich ermuntere der Vorsitzende andere Tanzbegeisterte, im nächsten Jahr gerne mitzumachen.

Wunderlich hob auch hervor, wie wichtig Mitglieder und Helfer für die Zunft seien, wie etwa beim Umzug – „egal in welcher Rolle“.

Auch wenn die Fasnet vorbei sei, dürfe man das ganze Jahr auch immer ein bisschen Narr sein. Die nächste Saison nähere sich schon.