Die Laune der deutschen Verbraucher ist gut. Foto: dpa

Die Ukraine-Krise hat die Stimmung der deutschen Verbraucher im Mai nicht spürbar gedrückt. Stabile Beschäftigungsaussichten, steigende Einkommen und eine moderate Inflation sorgen dafür, dass der Konsumklimaindex stabil bleibt.

Die Ukraine-Krise hat die Stimmung der deutschen Verbraucher im Mai nicht spürbar gedrückt. Stabile Beschäftigungsaussichten, steigende Einkommen und eine moderate Inflation sorgen dafür, dass der Konsumklimaindex stabil bleibt.

Nürnberg - Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland bleibt auf hohem Niveau erneut unverändert. Der Konsumklimaindex liegt - zum vierten Mal in Folge - bei 8,5 Punkten, wie das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg mitteilte.

Grund dafür sei die uneinheitliche Entwicklung der zugrundeliegenden Indikatoren: "Während die Konjunkturerwartung spürbar sowie die Anschaffungsneigung minimal zulegen, büßt die Einkommenserwartung einen Großteil ihrer Gewinne aus dem Vormonat wieder ein."

Die Ukraine-Krise habe sich im Mai nicht negativ auf die Stimmung ausgewirkt, berichtete die GfK. Die repräsentativ befragten Bürger schätzten die Konjunktur wegen der positiven inländischen Rahmenbedingungen sogar dynamischer ein als in den vorangegangenen Monaten. "Meldungen über einen weiteren Beschäftigungsanstieg sowie das Unterschreiten der Drei-Millionen-Grenze bei der Zahl der registrierten Arbeitslosen haben vermutlich den Optimismus hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung verstärkt", urteilte die GfK.

Stabile Beschäftigungsaussichten, steigende Einkommen und eine moderate Inflation wirkten sich auch stabilisierend auf die Anschaffungsneigung aus. Mit Blick auf die Entwicklung ihres persönlichen Einkommens waren die Befragten zuletzt allerdings nicht mehr ganz so optimistisch. Doch trotz des aktuellen Rückgangs gehen die Verbraucher weiterhin davon aus, im Laufe des nächsten Jahres mehr Geld im eigenen Portemonnaie zu haben.

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