Fürs Tierwohl setzt sich unsere Leserin ein. Foto: NickyPe – pixabay

Nach dem Rinderhaltungsverbot für Landwirt Manfred Haas in Flözlingen prallen kontroverse Meinungen aufeinander. Unsere Leserin Petra Merz sagt deutlich, was sie von dem Thema hält.

Dem Leserbriefschreiber aus Zimmern-Flözlingen sei gesagt: Das legitimiert nicht, dass man mit Tieren umgeht, als seien sie ein Stück Dreck.

 

Gut, dass es die Soko Tierschutz gibt, die ich im Übrigen in vollem Umfang unterstütze, um längst überfällige Missstände aufzuklären und der Öffentlichkeit preiszugeben.

Tierschutz und Tierschutzorganisationen muss es leider nur geben, weil der Mensch denkt, er kann mit diesen Lebewesen treiben, was und wie er es gerade so möchte. Deswegen gibt es Tierschutz, damit man Tieren vor den Menschen schützt. Das ist traurig, dass es überhaupt so ist.

Was tut man Lebewesen an?

Es ist angebracht, darüber nachzudenken, was man den Lebewesen mit solchen eingefahrenen Meinungen (hier explizit, wie es früher bei Kriegsende etc. war) antut. Die Zeiten haben sich geändert. Gott sei Dank. Der Mensch kann denken und weiß ganz genau, was er tut. In den meisten Fällen sind die Betroffenen doch gar nicht an Unterstützung interessiert, sondern möchten, dass alles so bleibt, wie es war. Ich hoffe, dass es irgendwann die Wende gibt.

Kampf für den Tierschutz

Wenn schon nicht in den Köpfen solcher Leserbriefschreiber, sondern eben als Gesetz und Vorgabe. Ich kämpfe für den Tierschutz, weil ich weiß, dass die Tiere sich gegen Gewalt nicht wehren können und es Menschen gibt, die das aufs Übelste ausnützen. Wenn Existenzen bedroht sind, ist das schlimm, jedoch weiß jeder doch ganz genau, was er tut und kennt die Konsequenzen. Und diese Konsequenz ist durchaus angebracht. Viele Betriebe zeigen: Es geht auch anders, wenn man es möchte und das Tier nicht nur als Sache sieht. Können geht immer.

Petra Merz, Wellendingen

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