In dieser Szene sind Maxim Garbusow (23) und Alieu Sarr (am Ball) die Wegbereiter für das Königsfelder 4:0. Foto: Rohde

Einen erfolgreichen Rückrundenstart legten die SBFV-Landesligisten FC Pfaffenweiler, FC Königsfeld und SV Aasen mit sieben Punkten und 7:1 Toren hin.

Landesliga: Die Zahl 7 dominierte den ersten Rückrundenspieltag für die drei Teams aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis: Das Trio FC Pfaffenweiler, FC Königsfeld und SV Aasen holte zusammen sieben Punkte, erzielte sieben Treffer und steht in der Tabelle unter den Top 7.

 

Ein Aasener Spieler erzielte nach sieben Partien Ladehemmung dazu seinen siebten Saisontreffer, die Königsfelder sind seit sieben Heimspiele ungeschlagen.

FC Königsfeld

Trainer Daniel Miletic schaute nach der Partie gegen den FC Singen 04 (5:1) erst einmal genau auf seinen Taktik-Notizblock, wo er akribisch jede Flanke, Vorlage und die Torschützen auflistet.

„Es waren heute sehr schöne Tore dabei. Die Einstellung stimmte bei den Jungs. Ich freue mich, dass wir daheim bisher ungeschlagen sind und mit einem Spiel weniger an den Top 5 dranbleiben. Das war ein schöner Jahresabschluss auf eigenem Platz“, lobte er den Auftritt.

Kleines Manko aus seiner Sicht: „Wir können sicherlich drei, vier, fünf Tore mehr machen. Und mich ärgert etwas der unnötige Elfmeter, das war ein Geschenk.“

Nicht mehr dabei sein wird im Jahr 2026 Maxim Garbusow. Der Stürmer mit der 23 bekam zum Abschied noch einmal „als Belohnung für sein ganzes Engagement“ knapp 40 Minuten Einsatzzeit. Er wechselt zurück zum A-Kreisligisten FV/DJK St. Georgen.

Ein anderer Spieler feierte gegen Singen eine Premiere: Elvin Kljajic markierte beim 5:1-Endstand sein erstes Ligator im Trikot des FCK.

SV Aasen

Ein entspannter Spielertrainer Tevfik Ceylan freute sich über den 2:0-Sieg bei der SG Dettingen-Dingelsdorf. „Da will ich mich nicht beklagen. Es hat insgesamt alles gepasst. Das war ein solider Auftritt. Schön, dass wir wieder keinen Gegentreffer kassiert haben. Trotz der 30 Gegentreffer können sich fünf Zu-Null-Siege in fünf Partien bei 21:0 Toren sehen lassen. Wir sind absolut auf einem guten Weg in der Entwicklung.“

Besonders lobte der Coach Frederik Edbauer. „Er hat endlich seine Ladehemmung behoben und und steht nun bei sieben Treffern. Für ihn freut es mich sehr“, hatte Edbauer nach 675 torlosen Minuten und sieben Spielen zuletzt am 12. Oktober einen Doppelpack beim 3:0 gegen Gottmadingen beigesteuert.

Indes müssen die Aasener noch etwas an der Elfmeter-Sicherheit feilen: Nach Tevfik Ceylan verballerte binnen acht Tagen Andreas Albicker ebenfalls einen Strafstoß.

FC Pfaffenweiler

Sehnlichst auf die Winterpause wartet der Tabellendritte, obwohl 32 Punkte und ein wertvolles 0:0 beim FV Möhringen auf den ersten Blick überhaupt nicht schlecht erscheinen – im Gegenteil.

„Wir beißen uns wirklich gerade durch. Vor allem personell geht durch die vielen Ausfälle nicht viel“, mussten in Möhringen wieder fünf Stammkräfte ersetzt werden. „Da stößt der Kader an seine Grenzen“, so der selbst verletzte Spielertrainer Jonas Schwer. „Ich bin allerdings mit dem Ergebnis zufrieden. In Möhringen gegen diese Offensive kein Gegentor zu bekommen, das ist beachtlich.“