Start in die Rückrunde für den FC Holzhausen. Am Samstag geht es zu einem Gegner, dem man im ersten Spiel der Verbandsligasaison eine herbe Niederlage zufügte.
SF Dorfmerkingen – FC Holzhausen (Samstag, 14 Uhr). Noch zwei Spiele vor der Winterpause sind es für den FC Holzhausen in der Verbandsliga. Und beide haben es in sich. Denn erst muss der FC zu den Sportfreunden aus Dorfmerkingen, die mit sieben Punkten Abstand auf Rang fünf der Tabelle stehen. Gleiches gilt für den TSV Oberensingen, der eine Woche später nach Holzhausen kommt und mit dem besseren Torverhältnis auf Platz vier steht.
Chance für den FC Holzhausen also, die Verfolger weiter abzuschütteln. Gleichzeitig markiert das Spiel in Dorfmerkingen auch den Start in die Rückrunde am 17. Spieltag. Hier will Trainer Daniel Seemann sicher an die Leistung vom Hinspiel anknüpfen, als man die Sportfreunde mit einem klaren 5:0 nach Hause schickte.
Heimstarke Mannschaft
Allerdings weiß Seemann, dass die Dorfmerkinger auf ihrem Platz noch mal eine andere Nummer sind. Denn das Team steht in der Heimtabelle auf Rang zwei hinter dem Spitzenreiter Young Boys Reutlingen. „Dorfmerkingen ist eine sehr heimstarke Mannschaft, die einen einfachen und klaren Fußball spielt. Sie haben von ihren 31 Treffern 24 zu Hause erzielt, das spricht dafür, dass sie sich dort sehr wohl fühlen“, weiß Seemann.
Wenn der FCH allerdings den Schwung aus dem Spiel bei der TSG Tübingen mitnimmt, wird es für die Dorfmerkinger daheim jedoch schwer. Denn in Tübingen bekam das Holzhausener Team von Toren fast nicht genug und man siegte 7:0. Vor allem der Ex-Tübinger Tim Steinhilber überragte mit vier Treffern. Doch Seemann betont: „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel als Tübingen, da Dorfmerkingen eine sehr robuste Mannschaft ist und uns in den Zweikämpfen alles abverlangen wird.“
Jedoch hofft er, dass das 7:0 seinem Team im Kopf bleiben wird. „Ich denke, der Sieg gegen Tübingen wird uns sicherlich viel Selbstvertrauen geben, allerdings ist uns an diesem Tag auch alles gelungen. Die Wochen davor hat man schon gesehen, dass uns dies nicht immer gelungen ist, deshalb müssen wir da klar bleiben und in jedem Spiel mit der vollen Überzeugung im letzten Drittel agieren.“
Noch nichts entschieden
In Tübingen hatte der FCH zum ersten Mal mit Dreierkette agiert. Ob Seemann bei dieser Systemumstellung bleibt? „Ich habe noch nicht entschieden, wie wir es angehen werden. Ich möchte da das Training noch abwarten und wie jeder einzelne sich zeigt“, lässt sich der Coach alles offen.
Kadertechnisch ändert sich im Vergleich zur Vorwoche gegen die TSG wenig beim FC Holzhausen. Auch da will Seemann noch das Abschlusstraining abwarten.