Nach dem 2:1-Sieg des FC Holzhausen gegen den TSV Oberensingen freuen sich beide Trainer über die Winterpause in der Verbandsliga.
Nach 18 Liga- und vier Pokalspielen geht es für den FC Holzhausen in die wohlverdiente Winterpause. Als Tabellenzweiter und Viertelfinalist des WFV-Pokals kann Cheftrainer Daniel Seemann damit auf eine mehr als zufriedenstellende Halbserie zurückblicken – denn das nächste Pflichtspiel steigt erst Ende Februar.
Die Trainer können sich zurücklehnen
„Jetzt ist die Runde erstmal vorbei und wir als Trainer können auch fünf bis sechs Wochen durchatmen“, freut sich Seemann nach dem 2:1-Sieg über den TSV Oberensingen. Auch sein Gegenüber – Leonard Gjini – ist froh, erstmal Pause zu haben: „Endlich ist die Runde vorbei, jetzt können wir uns zurücklehnen.“
Gegen Holzhausen jubelte sein Team in der 22. Minute durch ein Tor von Lukas Linder, doch Flavio Vogt glich in der 44. Minute zum 1:1 aus – später sorgte Henry Seeger dann mit dem 2:1 für die Entscheidung.
„Nach so einem Spiel wie heute haben wir es aber eigentlich nicht verdient, mit einer Niederlage vom Platz zu gehen“, hadert Gjini mit dem Resultat seiner Mannschaft. Holzhausen habe laut dem Gästecoach nicht die beste Effektivität gehabt, während sich Oberensingen mehr Chancen kreiert habe.
Der FC Holzhausen verteidigt mit Leidenschaft
Seemann ist wiederum mehr als zufrieden mit dem Sieg und analysiert den Erfolg gegen Oberensingen so: „In der ersten Halbzeit fand ich uns mit dem Ball sehr, sehr gut. Wir haben vor allem das Zentrum überladen und hatten dort gute Passstafetten.“
Zur Pause sprach Seemann seinem Team Mut zu, so weiterzuspielen wie in Halbzeit eins. Etwas, das sich insbesondere Henry Seeger zu Herzen genommen haben dürfte, denn der Schienenspieler erzielte sechs Minuten nach Wiederanpfiff den 2:1-Siegtreffer nach einem Konterlauf: „Wir haben uns spielerisch die ein oder andere Chance herausgespielt und haben auch, was das Verteidigen angeht, alles reingeworfen.“ Seeger lobt zudem Oberensingens Spielweise, weil der TSV vor allem nach der Pause weiter auf das Remis drängte.
Seeger schlägt wieder zu
„Wie auch schon im Hinspiel, als wir bei gefühlten 30 Grad gespielt haben, war es auch heute ein Duell unter schweren Bedingungen. Als Spieler ist man bei dem Regen viel hin- und hergerutscht und hatte nicht so die Standfestigkeit“, vergleicht Seeger den Jahresabschluss mit dem 3:0-Erfolg vom 2. Spieltag – auch damals erzielte er Holzhausens zweiten Tagestreffer.
Nach seinem jüngsten Torerfolg steht Seeger übrigens bei vier Toren im Ligabetrieb. Bei dieser Statistik bleibt der 28-Jährige aber mindestens bis zum 28. Februar 2026 stehen, denn erst dann kehrt der Ligaalltag mit einer Auswärtsfahrt zur TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zurück – bis dahin können sich vor allem die Cheftrainer von dem stressigen Fußball-Alltag erholen.