Im ersten Spiel der neuen Saison verliert das Team von Petra Linder 0:5 gegen den Top-Favoriten.
VERBANDSLIGATSV Frommern – VfB Stuttgart 0:5 (0:2). Das es der Saisonauftakt in sich haben würde, war nach der Veröffentlichung des Spielplans bereits klar gewesen: Schließlich war mit dem VfB Stuttgart II der größte Meisterschaftsfavorit in Frommern zu Gast.
Auf dem Feld machte sich dies schlussendlich auch bemerkbar, wenngleich das Team von Petra Linder gerade vor dem Seitenwechsel gut im Spiel war. Emma Babic (19.) und Sophie Bayer (28.) trafen zwar für den VfB – es waren aber die beiden einzigen Torgelegenheiten. Das Team aus der Landeshauptstadt zeigte sich effektiv. „Wir sind gut in das Spiel gestartet und haben wenig zugelassen. Es waren eher die Fehler von uns, die der VfB eiskalt ausgenutzt hat. Da waren wir zu schlampig im Aufbauspiel“, bemängelte Petra Linder.
Gegentor nach Eckball
Ihr Team, welches auf Torhüterin Nina Benjak sowie Vanessa Deisling verzichten muss, betrieb einen unfassbar hohen Laufaufwand und kam kurz vor der Pause durch Franziska Reiser eine gute Gelegenheit. Der Schuss zischte aber knapp am langen Eck vorbei. Bei Regen ging es mit dem 0:2 in die Pause, ab Mitte der 2. Halbzeit zeigte sich dann auch die Sonne. Ärgerlich: Nach 15 relativ ereignisarmen Minuten erhöhten die Gäste auf 0:3. Babic köpfte nach einer Ecke freistehend ein.
Die Kräfte schwanden bei den Hausherrinnen nun etwas und die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen wurden größer. Ein Distanzschuss von Babic brachte das 0:4 (79.), und Pia Neuwirth stellte quasi mit dem Schlusspfiff den Endstand her. „Der VfB war natürlich die spielbestimmende Mannschaft. Ich ärgere mich etwas über die Höhe des Ergebnisses“, meinte Linder.
Trotzdem sagte sie auch: „Die Einstellung hat gepasst. Ich fand die Zweikampfintensität sehr gut, das müssen wir auch weitermachen so machen.“ Am kommenden Sonntag ist man zu Gast in Sindelfingen.
Aufstellung
TSV Frommern: Roth; Linder (84. Birkic), Belz, Schwaner (77. Villing), Reiser, Morgenthaler, Mayer, Lukic, Thiel, Flohr, Wulle (46. Matijevic)