Beim verkaufsoffenen Sonntag „Hechingen aktiv“ spielte das Wetter nicht mit. Das Konzept des Stadtmarketing-Vereins ging dennoch auf. Foto: Roth

Der Stadtmarketing-Verein hat mit Bobbycar-Rennen und verkaufsoffenem Sonntag über das Wochenende Leben in die Stadt gebracht. Stadtmarketing-Chef Thomas Sigg blickt zufrieden zurück und erklärt die Herausforderungen für die Organisatoren.

Viel geboten war in der Zollernstadt über das verlängerte Wochenende. Der Tischlein-deck-Dich-Markt am Freitagabend, das Bobbycar-Rennen am Samstag und „Hechingen aktiv“ am Sonntag belebten die Stadt spürbar. Der Stadtmarketing-Verein, der das Bobbycar-Rennen und den verkaufsoffenen Sonntag organisiert hat, zieht eine positive Bilanz: „Wir haben es geschafft, Hechingen – von jung bis alt – zu repräsentieren“, sagt Thomas Sigg, Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins, am Montag unserer Redaktion. Vor allem das Bobbycar-Rennen, das in Kooperation mit der Albstädter Firma Be Save ausgerichtet wurde, habe für ein Novum in der näheren Umgebung gesorgt.

 

Sigg: Abstimmung mit Balingen wäre gut gewesen

Die Resonanz war so erfreulich, dass das „Bentley-Cityrace“ bereits für 2026, dann am 2. Mai, einen festen Platz im Veranstaltungskalender hat. Viele der Zuschauer hätten laut Sigg davon gesprochen, 2026 teilnehmen zu wollen. Es ist daher zu erwarten, dass die diesjährige Teilnehmerzahl – rund 120 haben mitgemacht – nochmals deutlich übertroffen wird.

Am Freitag und Samstag hat auch das gute Wetter den Erfolg der Veranstaltungen verstärkt, am Sonntag waren dann vermehrt Regenschirme gefragt. Logischerweise sei da in der Bevölkerung die Lust begrenzt, den Weg ins Freie zu suchen.

Trotzdem ist Sigg von dem Konzept von „Hechingen aktiv“ überzeugt: „Mit Handwerkermarkt, Vereinen und Blaulichtorganisationen war eine große Vielfalt gegeben.“ Dass parallel auch die Geschäfte in Balingen geöffnet hatten, sieht Sigg nicht als entscheidend an. „Eine bessere Abstimmung wäre aber gut gewesen“, sagt er mit Blick auf die frühzeitige Festsetzung des Hechinger Termins. Dennoch würde das Hechinger Umland ohnehin eher in der Zollernstadt bummeln und das Balinger Umland eben in Balingen.

Fahrzeuge und Poller für den Terrorschutz

Für den Stadtmarketing-Verein brachten die beiden Großveranstaltung indes erheblichen Organisationsaufwand mit sich. Sigg freut sich, dass er auf seine eingespielte Mannschaft zählen kann. Das Projektteam um Rainer Weith, Michael Dengler, Philipp Buck, Wilfried Dillmann, Jan Gnoth, Josef Wolf und Michael Zinnebner haben jeweils einzelne Veranstaltungspunkte verantwortet, so dass die Last auf mehrere Schultern verteilt werden konnte.

Auch die Kooperation mit der Verkehrsbehörde der Stadt Hechingen habe angesichts der zahlreichen Verkehrsabsperrungen reibungslos funktioniert. Zu beachten galt es zum Beispiel den Terrorschutz. An allen Einfahrten zum Veranstaltungsgelände wurden entweder Poller vom Bauhof oder Fahrzeuge in der Straße quergestellt. „Eine weitere Herausforderung“, sagt Sigg mit Blick auf die weiträumige Veranstaltungsfläche von Obertorplatz bis Ermelesstraße.