Der Weihnachtsmarkt der Nagolder Schulen in der Adventszeit hat mittlerweile richtig Tradition. Auch in diesem Jahr waren wieder 16 Stände vertreten.
Bereits seit über 40-Jahren – und immer in der Woche vor dem offiziellen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt – haben Nagolder Schüler die Gelegenheit, ihre Klassenkassen aufzubessern. Unter der Regie des Nagolder Gesamtelternbeirats hatten sich auch am Samstag wieder etliche Schulklassen eifrig auf das Event vorbereitet.
Zum vierten Mal ging der Schüler-Weihnachtsmarkt mit seinen 16 Ständen auf dem Europaplatz zwischen OHG und Stadthalle über die Bühne. Wie immer gab es zahlreiche kulinarische Leckereien – darunter Plätzchen, Marmeladen, Rote Würste und Waffeln. Daneben wurden an den Ständen unter anderem Adventsgestecke, Holzbastelarbeiten und weihnachtliche Dekorationen und Geschenkideen angeboten.
Organisatorin Nelli Klameth erstmals an Bord
Ihr Debüt als Organisatorin des Gesamtelternbeirats hatte in diesem Jahr Nelli Klameth gegeben, die den Schüler-Weihnachtsmarkt als „tolles Projekt“ bezeichnete – bei dem Schülern Lehrer und Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen. So hatten in Vollmaringen beispielsweise alle Eltern unter der Regie des Fördervereins der Grundschule mitgewirkt und Plätzchen gebacken oder Adventskränze zusammen mit den Kindern dekoriert. Während sich viele Klassen mit dem Erlös aus dem Schüler-Weihnachtsmarkt Klassenfahrten finanzieren, werden in Vollmaringen Schulmaterialien wie Bücher oder Bänke angeschafft.
Als „super Sache“ bezeichnete Klameth die Unterstützung durch den Bauhof, dessen Mitarbeiter die Stände auf dem Europaplatz aufgebaut hatten. „Das ist für uns maximal komfortabel“, lobte die Organisatorin ebenfalls den Umstand, dass die Stadt auf Standgebühren verzichtet hatte.
Zum Standort des Schüler-Weihnachtsmarktes gehen die Meinungen allerdings nach wie vor auseinander. Schöner wäre sicher ein zentraler Standort in der Stadtmitte, erklärte Klemeth. Doch wusste sie aber auch, dass es auf dem Europlatz für die Eltern entspannter ist, weil die Kinder sich hier völlig ungefährdet bewegen können.
Oberbürgermeister besucht Schüler-Weihnachtsmarkt
Zu den Besuchern gehört immer auch Oberbürgermeister Jürgen Großmann, der das große Engagement aller Beteiligten würdigte. In seinen Augen hat sich der Europaplatz mit seinem Ambiente durchaus bewährt und die Frequenz sei auch mit Blick auf das Parkhaus Nord wachsend. Gleichzeitig könne man aber in Zukunft das Marketing verstärken – und den Schüler-Weihnachtsmarkt durch das eine oder andere Event aufwerten.
Denkbar ist für den Rathauschef ebenfalls, dass auf dem Europaplatz ein zweiter Weihnachtsbaum aufgestellt wird – quasi ein Schüler-Weihnachtsmarkt-Baum.