Schimmernde Lichter, eine entzückende Eisprinzessin und eine harmonische Stimmung. Die Lichternacht in Nagold hat den Schalter zum Zauber umgelegt.
Die Nagolder Innenstadt verwandelte sich in ein warmes, funkelndes Lichtermeer, durch das sich unzählige Menschen treiben ließen. Schon beim Betreten der Innenstadt empfing die Besucher ein goldener Schimmer, der sich zwischen Fachwerkfassaden, Bäumen und Gassen brach. Rathaus, Plätze und Häuser erstrahlten, als hätte jemand einen stillen Wunsch nach mehr Glanz erfüllt.
„Wahnsinn, was Nagold da für die Menschen auf die Beine stellt – und wie viel Herz da drinsteckt. Einfach nur schön“, schwärmte Besucherin Zana Orche, die gemütlich mit Freuden durch die Nacht glitt.
Überall duftete es – nach Punsch, nach Flammkuchen, nach Crêpes und gebrannten Mandeln. Foodtrucks, schwäbische Klassiker, Süßes, Herzhaftes, Winzerglühwein und Barline-Cocktails: Die Straßen waren ein einziger, liebevoll gestalteter Genussweg. Alles fügte sich stimmig und warm zusammen. Die Läden waren gut besucht, Gespräche lagen in der Luft, Musik mischte sich mit dem Rascheln der Lichterketten.
Ein Abend mit einem Star – der leuchtenden Eisprinzessin
Ein besonderer Blickfang jedoch ließ die Menschen innehalten: Nici on Fire, die Eisprinzessin der Lichternacht – gehüllt in ein Kostüm, das nicht einfach leuchtete, sondern schimmerte wie ein Stück lebendig gewordener Winterzauber. Ihre gläsern wirkenden Flügel funkelten in harmonischen Farbtönen, ihre Bewegungen ließen die Nacht heller wirken.
„Ich möchte einfach Licht schenken – Freude, ein bisschen Magie für die Menschen“, sagte sie. „Nagold ist so herzlich, und ich liebe es, gerade den Kindern ein Lächeln zu zaubern.“Und genau das tat sie: Sie war kein Programmpunkt. Sie war ein Gefühl.
Klang, Licht und Genuss – Nagold im leuchtenden Fluss
Am Vorstadtplatz mischte sich das warme Leuchten der Nacht mit festlichen Klängen. Mit auf dem Programm stand die Stadtkapelle Nagold. Zwischen Klarinetten, Trompeten und sanftem Schlagwerk entstand ein Klangteppich, der sich mit volkstümlichem Charme und modernen Stücken in die Gassen legte.
„Für uns ist es Tradition, die Menschen in die Vorweihnachtszeit zu begleiten“, erzählte Vorstand Lukas Sattler – und genau so fühlte es sich an: vertraut, herzlich, ein Stück Zuhause im Trubel der Nacht. Nebenan dampften Waffeln und Punsch am eigenen Stand des Blasorchesters, während rote Würste am Grill brutzelten. Ein Ort der Wärme – mitten im offenen Abend.
Rundherum schimmerte Nagold im Glanz von leuchtenden Objekten, die wie kleine Lichtinseln über die Innenstadt verteilt waren. Veranstaltungstechniker Joachim Theurer von Peoplesound erzählte stolz, dass ganze 37 Elemente installiert wurden – Kegel und Kugeln, die Nagold in eine fast märchenhafte Kulisse verwandelten.
Zwischen Glanz und Musik wärmte der Duft von Glühwein die Luft. Vor dem Weinladen schenkte Franziska Heinrich roten, weißen und alkoholfreien Winzerglühwein aus. „Die Stimmung heute ist einfach wunderbar“, meinte sie. Und mittendrin lachte Angelina Stüben: „Ich warte jedes Jahr darauf, Glühwein und Langos zu kombinieren – das gibt mir Glücksgefühle pur.“
Nagold zeigt, was Gemeinschaft kann
Es war ein Abend, an dem Menschen einander begegneten, lachten, genießen konnten. Ob goldener Hirsch, der schwebende Sternenhimmel in der Marktstraße und die elegant im Pflaster glimmende Botschaft #nagoldleuchtet machten die Stadt zu einem Spaziergang durch ein modernes Märchen. Die Lichternacht zeigte, wie viel Liebe Nagold in seine Feste steckt – und wie erlebbar diese Magie wird.