Figurenbauerin Anja Müller kümmert sich am Wochenende im Alten Schloss in Altensteig um lädierte Lieblingspuppen oder alte Erbstücke. Foto: Anja Müller

Zum Abschluss der Weihnachtsausstellung im Museum im Alten Schloss ist ein besonderes Rahmenprogramm geboten. Mit dabei: die Tübinger Puppenklinik.

Die Weihnachtsausstellung im Museum im Alten Schloss ist am kommenden Wochenende letztmals zu sehen und bietet noch einmal ein besonderes Rahmenprogramm.

 

Das Jubiläum „40 Jahre Schlossweihnacht“ steht im Zentrum der aktuellen Ausstellung. Diese umfasst mehr als 24 Stationen und verbindet historische Elemente mit liebevoll arrangierten Exponaten, heißt es in der Pressemitteilung. Viele Bereiche stammen aus der Dauerausstellung, darunter Eintrittskarten, Flyer und Zeitungsartikel aus verschiedenen Jahrzehnten, die den Wandel der Präsentationen eindrucksvoll dokumentiert.

Ein besonderer Bestandteil ist die Spielzeugausstellung aus Altensteiger Privatbesitz von 1985 sowie die Ausstellung mit dem DDR-Spielzeug (zum Beispiel das Sandmännchen), die heute einen wesentlichen historischen Schwerpunkt bilden. Ebenso vertreten sind Papierkrippen, Papiertheater und eine große Krippensammlung.

Frühere Ausstellungen kombinierten weihnachtliche Inhalte mit Wissensvermittlung, doch in diesem Jahr steht Weihnachten selbst im Mittelpunkt, die Ausstellung wird daher treffend als „Weihnachten pur“ bezeichnet.

Am Abschlusswochenende, 17. und 18. Januar, wird mit dem Besuch der Puppenklinik Tübingen noch ein besonderes Rahmenprogramm geboten. Figurenbauerin Anja Müller kümmert sich um lädierte Lieblingspuppen oder alte Erbstücke. Weitere Kunsthandwerker runden das Angebot ab.

Die Öffnungszeiten sind Samstag von 14 bis 17 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Das Schlosscafé lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kinder, Schüler und Studierende haben freien Eintritt.