Das Baiersbronner Weihnachtsdorf hatte auch in diesem Jahr wieder den Besuchern einiges zu bieten. Und auch das Organisationsteam zieht ein positives Fazit.
Mit funkelnden Lichtern, liebevoll geschmückten Hütten und einem bunten Programm öffnete am Wochenende das Baiersbronner Weihnachtsdorf seine Tore. Zahlreiche Besucher strömten auf den festlich dekorierten Rosenplatz, um gemeinsam mit den örtlichen Vereinen und dem Organisationsteam den Auftakt der Adventszeit zu feiern.
Bereits beim Betreten des Weihnachtsdorfs wurden die Gäste von einem warmen Duft nach Glühwein und Roter Wurst sowie nach Flammkuchen und gebrannten Mandeln empfangen. Die Vereine präsentierten sich mit eigenen Ständen und trugen mit kleinen Spezialitäten und musikalischen Beiträgen zum besonderen Flair der Veranstaltung bei.
Schon am Eröffnungstag herrschte bei trockener Witterung gute Stimmung. Das Trachtenblasorchester Baiersbronn unterhielt zur Abendstunde mit stimmungsvoller Blasmusik. Die Grußworte von Bürgermeister Michael Ruf folgten in diesem Jahr einen Tag später aufgrund seines Geburtstags am Eröffnungstag, so dass er Samstag zusammen mit dem Nikolaus die Gäste begrüßen konnte.
Buntes Programm
Bürgermeister Ruf dankte insbesondere den Vereinen für ihre Bereitschaft, das Weihnachtsdorf erneut auf die Beine zu stellen und lobte insgesamt das ehrenamtliche Engagement. Wichtig sei es, diese kulturellen Dinge zu pflegen und aufrechtzuerhalten.
Ein buntes Programm bot nicht nur die Jugendmusikschule mit ihren Beiträgen, denn auch die Lokalmatadoren von „Secret Power“ waren am Samstagabend Garant für eine ausgelassene Stimmung. Am Sonntag hatten die Grundschulen Beiträge für die Besucher vorbereitet und nicht nur der Verkäufer von gebrannten Mandeln freute sich über einen guten Absatz, auch die Vereine waren mit dem Besuch zufrieden. Auf der Kindereisenbahn drehten die kleinen Knirpse vergnügt ihre Runden und auch der Stand mit den warmen Mützen und Schals fand guten Anklang.
„Am Freitag und Samstag gegen Abend war es zum Glück trocken und es war rappel voll, so dass die Stimmung wirklich top war“, sagte Arndt Weber von der Brainstorm Veranstaltungstechnik und Mitorganisator des Weihnachtsdorfs. Insgesamt zog er ein sehr zufriedenes Fazit. Der Besuch sei sehr gut gewesen, so dass die Kassen der Vereine nicht leer blieben.
Als Unterstützung für die Schulen hatten die Vereine eine kostenlose Hütte zur Verfügung gestellt, die dann von verschiedenen Klassen bewirtet wurde. Die Schulhütte brachte Geld für die Klassenkassen ein und war ebenfalls immer gut besucht. „Das gute Miteinander auch unter den Vereinen hat erneut zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen“, meinte Weber. Für ihn persönlich seien die glänzenden Kinderaugen eine Belohnung gewesen, als der Nikolaus mit der Pferdekutsche auf dem Rosenplatz eintraf.
Wochenlange Vorbereitung
Großes Lob erhielt das Organisationsteam, das aus Mitgliedern verschiedener Vereine sowie engagierten Ehrenamtlichen besteht. Wochenlange Vorbereitung, Abstimmung mit der Gemeinde und der Aufbau des Weihnachtsdorfs zahlten sich sichtbar aus: „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem sich die Menschen wohlfühlen und gemeinsam in die Weihnachtszeit starten können und es ist schön zu sehen, wie gut das angenommen wird“, sagte Weber.