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Velcic mit Schiri-Schelte Wiha Panthers: "Da werden Unterschiede gemacht"

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Coach Alen Velcic kritisierte nach dem Spiel die Schiedsrichter. Foto: Michael Kienzler

Trotz einer ausgezeichneten Leistung verloren die wiha Panthers Schwenningen am Samstag (78:85) daheim knapp das Pro-A-Duell gegen das Top-Team aus Rostock. Coach Alen Velcic kritisierte anschließend die Schiedsrichter.

"Ungleiche Linie"

Seiner Ansicht nach hätten diese viel zu viel Einfluss auf das Spielgeschehen genommen. "Sie hatten von Beginn an eine ungleiche Linie drin. Die Foulverteilung von 27:17 gegen uns sagt doch auch schon viel aus." So falsch lag der Schwenninger Coach nicht. Vor dem entscheidenden Dreier von Rostocks Top-Spieler Behnam Yakhchaili Dehkordi war dessen Passgeber zuvor mit einem Fuß im Aus gestanden. Der Treffer des Iraners hätte nicht zählen dürfen.

Was Alen Velcic aktuell noch moniert: Seine Trainerkollegen dürften offenbar ausgiebige Diskussionen mit den Schiedsrichtern führen – ohne Konsequenzen. Bei ihm würde es selbst bei sachlichem Nachfragen sofort eine technische Strafe geben. "Ich sehe da momentan schon, dass Unterschiede gemacht werden."

Für seine Mannschaft hatte Alen Velcic viel Lob übrig. "Wir haben einem Top-Team wie Rostock eine bis zum Ende offene Partie geliefert. Die vielen positiven Dinge ziehen wir daraus."

Ein etwas neuer Spirit

Auch wenn die Trennung von Shaun Willett für einige im Panthers-Umfeld nicht gleich nachvollziehbar war, so wurde im Spiel gegen Rostock vor allem eines deutlich: Einige Spieler gehen nun mehr aus sich heraus und tragen mehr Verantwortung als bisher. Aus einem guten Schwenninger Team ragten gegen die Hanseaten schließlich Nate Britt, Jonas Niedermanner und Center Robin Jorch heraus.

Debüt von Stockard

Nur knapp über zwei Minuten erhielt der neue Forward Courtney Stockard bei seinem Debüt Spielzeit. "Courtney soll erst einmal nach seinen bisher nur wenigen Trainingseinheiten mit dem Team in Ruhe hineinfinden. Die Zeit spricht für ihn. Er wird sich von Tag zu Tag besser bei uns integrieren", ist sich Alen Velcic sicher.

Eine Blinddarmentzündung

Rostocks Cheftrainer Dirk Bauermann musste kurzfristig in Schwenningen passen. Beim Ex-Nationaltrainer wurde inzwischen eine schmerzhafte Blinddarm-Entzündung festgestellt. In den kommenden Spielen gegen Kirchheim und Tübingen muss Bauermann deshalb weiterhin von seinem Co-Trainer Christian Held vertreten werden.

Warten auf Finanzspritze

Die "Papplikum"-Aktion der Panthers ist auf den eigentlich leeren Zuschauerrängen in der Deutenberghalle ausgezeichnet angelaufen. 130 Fans und 70 Sponsoren kauften bisher für jeweils 20 Euro eine Pappfigur. Diese wird am Saisonende dann von der Mannschaft unterschrieben und geht dann in die Hände des Eigentümers über. Zurecht etwas zerknirscht – aber da geht es den Panthers ebenso wie zigtausend Wirtschaftsunternehmen – sind die Verantwortlichen ob der Tatsache, dass für sie die Corona-Sporthilfe 1 (November und Dezember/Betrag im fünfstelligen Euro-Bereich) vom Bund immer noch nicht eingetroffen ist.

"Da spreche ich ja für viele. Dieser Verzug ist nicht mehr nachvollziehbar", bringt es Panthers-Geschäftsführer Michael Krivanek auf den Punkt. Die ProA-Ligisten können für den Januar und die kommenden Monate eine zweite Zahlung bei der Corona-Hilfe beantragen.

Nürnberger "Wahnsinn"

Die Nürnberg Falcons sind weiter von Corona gebeutelt. Nach ihrer bereits 49 Tage langen Zwangspause im ersten Saisondrittel müssen die Franken nun erneut länger pausieren. Vor einer Woche waren zwei neue Corona-Verdachtsfälle bei den Falcons bekannt geworden, weshalb die Partie gegen Schwenningen ausfiel. Nun werden sie bis zum 16. Januar weiter pausieren müssen, da eine sportmedizinische Untersuchung der Mannschaft ergab, dass einige Spieler unter den Spätfolgen ihrer Covid-19-Erkrankung leiden. Sie erhielten für die kommenden Tage deshalb ein Wettkampfverbot.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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