Der VdK-Kreisverband Zollernalb konnte seine Mitgliederzahlen im Jahr 2025 erneut steigern.
„Der Sozialverband VdK Deutschland ist ein starker Partner für alle und in allen Lebenslagen.“ Das sagte der Kreisverbandsvorsitzende Roland Sauter bei der Kreisverbandskonferenz in Ostdorf. Die Versammlung war so gut besucht wie nie zuvor.
Das wertete Sauter als Zeichen der Wertschätzung der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter in 23 Ortsverbänden. Georg Link, Sozial- und Rechtsdezernent beim Landratsamt, der in seinem Grußwort auch für den ebenfalls anwesenden Landrat Günther-Martin Pauli und Balingens Bürgermeister Ermilio Verrengia sprach, attestierte dem VdK-Sozialverband, eine starke Gemeinschaft und eine unverzichtbare Säule zu sein, der für gelebte Solidarität stehe.
„Die Konsolidierung darf nicht auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden“, sagte Link. Jürgen Neumeister, Vorsitzender des Bezirksverbandes Südwürttemberg-Hohenzollern, nannte die Delegierten der Ortsverbände als das Herzstück des VdK.
„Jedem Einzelnen zolle ich allergrößten Respekt“
Vorsitzender Sauter zitierte zu Beginn seiner Ausführungen Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Was auf die gute Arbeit der Anwesenden zutreffe. Oftmals würden diese seit vielen Jahren oder Jahrzehnten ihre Ämter in den Ortsverbänden bekleiden. „Jedem Einzelnen zolle ich allergrößten Respekt für dieses ehrenamtliche Engagement für unsere Mitglieder, aber auch für die gesamte Bürgerschaft.“
Die Geschäftsstellen in Ebingen und Hechingen stünden an drei Tagen wöchentlich für Fragen und Probleme als Anlaufstelle offen. Ebenso die hauptamtlich besetzte Beratungsstelle in Balingen. Im Jahr 2025 verzeichnete der Kreisverband annähernd 500 Neueintritte, musste aber auch Austritte und Todesfälle hinnehmen.
Die Mitgliederzahl stieg um 41 auf 5754, wobei Onstmettingen mit 26 neuen Mitgliedern den größten Zuwachs verzeichnete. Kreiskassier Markus Beilharz stellte den Geschäftsbericht mit einem erfreulichen Abschluss detailliert vor. Ihm bestätigte Revisor Joachim Wien, zusammen mit Marianne Koch hatte er geprüft, vorbildliche Arbeit.
Roland Sauter ein unermüdlicher Motor
Ortsvorsteher Helmut Haug ließ über den Beschluss des Kassen- und Revisionsberichts sowie der Entlastung des Vorstands abstimmen, die jeweils einstimmig erteilt worden sind. Höhepunkt der Kreiskonferenz war der Vortrag des Landesverbandsvorsitzenden Hans-Josef Hotz mit dem Thema „Solidarität ist unverhandelbar“. Dem Kreisverband attestierte er eine nicht mehr wegzudenkende Größe im Zollernalbkreis zu sein, der mit Roland Sauter den unermüdlichen Motor an er Spitze habe.
Der VdK stehe seit mehr als 75 Jahren für soziale Gerechtigkeit, habe 273.000 Mitglieder in Baden-Württemberg. Die Altersarmut werde immer mehr zum Problem, da mehr als acht Millionen Menschen in Deutschland unter der Durchschnittsrente von 1405 Euro der Männer und 955 Euro der Frauen lägen. Der VdK fordere schon lange ein einheitliches Rentensystem, in das alle einbezahlen sollten, „das wäre solidarisch gerecht“.