Seit 2009 ist die vapic GmbH am heutigen Standort in Oberhaugstett beheimatet und beschäftigt derzeit rund 80 Mitarbeiter. Foto: vapic

Der Reinigungsspezialist vapic feiert sein 30-jähriges Bestehen und stellt zugleich die Weichen für die Zukunft.

Firmengründer Reiner Wolf übergab die Geschäftsleitung zum 1. Dezember an seinen Sohn Samuel Wolf, der das Unternehmen zukünftig mit Jonas Keppler weiterführen wird.

 

Reiner Wolf gründete 1995 das Unternehmen „Reiner Wolf – Technischer Dienst“. Was als Dienstleistungsunternehmen rund um Reinigungsanlagen und Vakuumdestillen begann, entwickelte sich rasch weiter: 1996 folgte die Umwandlung in die Wolf GmbH, 2003 brachte das Unternehmen seine erste eigenen Lösemittelanlage auf den Markt und erhielt ein Europa-Patent für energiesparende Verfahrenstechnik.

Mit der Umfirmierung zu vapic GmbH im Jahr 2005/2006 begann der systematische Ausbau zu einem vollumfänglichen Lösungsanbieter für Teilereinigung. 2009 folgte der Umzug an den heutigen Standort in Oberhaugstett, wo die Hallenfläche 2013, 2015 und 2020 jeweils beträchtlich vergrößert wurde, so dass heute auf etwa 8100 Quadratmetern ausreichend Raum für den Anlagenbau, die Lohnreinigung, die Chemie und rund 80 Mitarbeitende zur Verfügung steht, teilt das Unternehmen mit.

Rund 30 Jahre an der Spitze

Nach rund 30 Jahren an der Spitze des Unternehmens verabschiedet sich Reiner Wolf in den Ruhestand. Der Abschied fällt ihm nicht leicht – schließlich hat er „sein Baby“ über drei Jahrzehnte hinweg kontinuierlich aufgebaut und geprägt. Dennoch ist ihm bewusst, dass sowohl die Übergabe der Mehrheitsanteile als auch die Übergabe der Geschäftsführung notwendig sind, um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Reiner Wolf bleibt dem Unternehmen weiterhin als Senior Berater verbunden. Gleichzeitig möchte er die neu gewonnene Zeit für persönliche Projekte und private Vorhaben nutzen.

Foto: Dennis Daletzki

Samuel Wolf ist seit 2017 im Unternehmen tätig. Nach seiner Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei Berthold Technologies begann er bei vapic als Mechatroniker und qualifizierte sich berufsbegleitend zum Technischen Fachwirt und Technischen Betriebswirt. Seit Juli 2022 verantwortete er die Bereiche Chemie, Verkauf und Marketing und im April 2023 wurde er in die Geschäftsführung berufen. Durch die frühzeitige Übernahme zentraler Verantwortungsbereiche konnte er sich nach Unternehmensangaben umfassend in die Unternehmensprozesse einarbeiten und die strategische Weiterentwicklung der Geschäftsbereiche aktiv mitgestalten.

Im Dezember 2025 wird Samuel Wolf 30 Jahre alt. Er ist verheiratet, Vater zweier kleiner Kinder und setzt sich persönlich für eine moderne Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein – unter anderem durch eigene Elternzeiten.

Gefragter Partner durch besondere Ausrichtung

Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen blickt vapic optimistisch in die Zukunft. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Reiner Wolf führt dies auf die besondere Ausrichtung des Unternehmens zurück: „Wir verkaufen nicht nur Maschinen, sondern Prozesse – und wir sind vermutlich das einzige Unternehmen, das Anlagenbau, Lohnreinigung und Reinigungschemie aus einer Hand anbietet.“ Diese Kombination verschaffe vapic ein hohes Maß an Flexibilität und mache das Unternehmen zu einem gefragten Partner.

Zusätzlich punktet vapic mit einer äußerst energiesparenden Verfahrenstechnik, die attraktive Fördermöglichkeiten eröffnet, sowie mit umfassender Expertise in Handling und Automatisierung.

Samuel Wolf formuliert die Leitlinien für die kommenden Jahre: die strategische Weiterentwicklung der Unternehmensideen seines Vaters, die konsequente Umsetzung des Mottos „Für jede Reinigungsaufgabe die beste Lösung“ und eine klare Vision, die den Anspruch definiert – vapic soll zum Synonym für Teilereinigung werden.

Menschen im Mittelpunkt

Mehr als 80 Mitarbeitende zählt das Unternehmen heute – und das Team hat für Samuel Wolf einen besonderen Stellenwert. Dreimal in Folge wurde vapic mit dem „Traumfirma Award“ ausgezeichnet. Flache Hierarchien, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, eine moderne Kantine, ein Corporate-Benefit-Programm, also freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers über das Gehalt hinaus, sowie gemeinsame Ausflüge und Events prägen die Unternehmenskultur.

Kein Fachkräftemangel

Mit einer starken Präsenz in den sozialen Medien und regelmäßigen Bewerbertagen, die persönliche Gespräche ermöglichen, gelingt es vapic, Fachkräfte gezielt anzusprechen. Das Ergebnis: Das Unternehmen verzeichnet keinen Fachkräftemangel und kann offene Positionen zuverlässig besetzen.

Neben Samuel Wolf bleibt Jonas Keppler in der Geschäftsführung tätig. Keppler ist seit 2009 Teil des Unternehmens. Der gelernte Mechatroniker mit Weiterbildung zum Maschinenbau stieg zunächst als Techniker ein und übernahm anschließend Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen. Seit 2017 gehört er der Geschäftsführung an.

„Gemeinsam mit Samuel Wolf bildet er ein erfahrenes und verlässliches Führungsduo, das die Zukunft des Unternehmens auf einem stabilen Fundament gestaltet“, teilt vapic abschließend mit.

Firmenporträt

Die vapic GmbH
ist ein Anbieter von Produkten und Dienstleitungen zur industriellen Teilereinigung. Das Portfolio des mittelständischen Familienunternehmens gliedert sich in drei Bereiche: Den Sonderanlagenbau, die Lohnreinigung sowie die Herstellung von Reinigungsmitteln. Seit Mai 2025 ergänzt die Marke bous das Angebot; diese ist seit 1932 etabliert und umfasst eine Vielzahl von Anlagentypen, darunter Durchlauf-, Flut-, Spritz-, Tauch- und Ultraschallreinigungsanlagen. Durch die einzigartige Verbindung der Kompetenz-felder Anlagenbau, Lohnreinigung und Reinigungsmittel sowie die Entwicklung des energiesparenden vapic-Verfahrens, das die gesamte Prozesskette der Bauteilfertigung abdeckt, bietet vapic für jede Herausforderung maßgeschneiderte und individuelle Reinigungslösung auf hohem Niveau, teilt das Unternehmen mit. Dafür sorgt die innovative vapic-Technologie, die bereits mehrfach durch das Land Baden-Württemberg ausgezeichnet und die EU gefördert wurde. vapic-Lösungen kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz, hauptsächlich in der Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrttechnik, im Anlagenbau sowie in der Weißwaren-Industrie.