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Vandalismus in Schömberg Spur der Verwüstung in Bieselsberg

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Bänke, ein Tisch sowie die Himmelsliege beim ehemaligen Wasserbehälter am Mahdsbrunnen in Bieselsberg wurden beschmiert. Foto: Nothacker

Schömberg - Im Schömberger Ortsteil Bie­selsberg gibt es wieder einen Fall von Vandalismus. Ortsvorsteher Michael Nothacker beklagt, dass Bänke, ein Tisch sowie die Himmelsliege beschmiert wurden. Es ist nicht das erste Mal, dass es solche Schmierereien gibt.

Nach Angaben von Nothacker hat der Ortschaftsrat von Bieselsberg zusammen mit den Bauhofmitarbeitern der Gemeinde den Platz beim ehemaligen Wasserbehälter am Mahdsbrunnen neu gestaltet. Sie installierten die Handwasserpumpe für das geplante Wasserspiel. Der kleine Wasserlauf ist im nächsten Frühjahr an der Reihe. Die Gemeinde Schömberg stellte die entsprechenden Mittel zur Verfügung.

Bieselsberger Bürger, Spaziergänger, Wanderer, Fahrradfahrer und Kinder hätten die idyllisch am Waldrand gelegene kleine Anlage mit Bänken, Tisch, Himmelsliege, Blumenwiese und barrierefreiem Aufgang zum Ausruhen, Vespern, Spielen und Genießen gerne genutzt, berichtet Nothacker.

Jugendliche treffen sich zum Kiffen und Dealen

Die Anlage sei noch nicht einmal ganz fertig, schon gebe es diese Schmierereien, klagt Nothacker. So hätten Unbekannte die Sitzbank mit Rückenlehne, den Tisch und die Himmelsliege sowie zwei weitere Bänke am Mahdsbrunnen mit Sprühfarbe beschmiert.

"Es ist schon länger bekannt, dass sich in Bieselsberg an verschiedenen Plätzen, Tennisplatz, Vereinsheim, Maisenbacher Weg am Baumelbänkchen und Himmelsliege immer wieder Jugendliche zum Kiffen, Dealen und Saufen treffen", berichtet der Bieselsberger Ortsvorsteher. So kämen Personen aus dem Pforzheimer und Böblinger Raum, die Kontakte zu Jugendlichen aus Schömberg und Bieselsberg hätten, berichtet Nothacker. "Sie verlassen die Plätze zum Teil sehr unordentlich, heute gerne auch mal auf schwäbisch ›wie ’d Sau‹", fügt Nothacker erbost hinzu. Dieses Mal habe der Sprayer jedoch seine Initialen hinterlassen, berichtet der Ortsvorsteher.

Ortsvorsteher bittet Bevölkerung um Mithilfe

Nothacker will nun wissen, wer diese Initialen kennt. Der Bieselsberger Ortsvorsteher bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht habe oder Hinweise geben könne, soll dies der Polizei, dem Ortschaftsrat oder dem Ordnungsamt der Gemeinde mitteilen.

Doch es betrifft nicht nur Bieselsberg. Auch das der Gemeinde gehörende Holzgeländer an der Dr.–Stecher-Promenade in Schömberg ist zerstört. Nach Angaben von Schömbergs Bürgermeister Matthias Leyn wird die Gemeinde Schömberg alles prüfen und schauen, was noch kaputt sei.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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