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Vandalismus in Horb Mobiler Blitzer wurde offenbar gesprengt

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In der Nacht kaum zu sehen: der mobile Blitzer der Stadt Horb. Foto: Lück

Horb - Der rote Teuer-Blitz – da kann man schon mal ausflippen. Aber so? Der neue mobile Blitzer der Stadt Horb wurde offenbar gesprengt. Das bestätigt die Polizei.

Am Sonntag lief die Nachricht über Facebook: "Anscheinend wurde heute Nacht der Blitzanhänger der Stadt Horb gesprengt!" Das bestätigt auch das Polizeirevier Horb: "Das haben wir auch mitbekommen!" Rathaussprecherin Inge Weber erklärt auf Anfrage: "Die semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage wurde tatsächlich beschädigt, als sie in der Nähe von Neckarhausen stand. Näheres untersucht die Polizei." Und damit ist das Gerät vorerst außer Dienst gesetzt. Rathaussprecherin Weber: "Der Schaden muss von einem Gutachter bewertet werden."

Aufnahmen alle gesichert

Der mobile Blitzer der Stadt. Seit 26. Juni ist der sogenannte "Enforcement Trailer" im Einsatz. Er hat gut 240.000 Euro gekostet. Laut Rathaussprecherin Weber ist der durchschnittliche Bußgeldbetrag, den die Fotos des mobilen Blitzers "einspielen", bei 40 Euro.

Doch konnte der "Blitzer-Sprenger" jetzt sein teures Foto löschen? Pech gehabt. Rathaussprecherin Weber: "Alle Aufnahmen konnten verlustfrei gesichert werden."

Hat der mobile Blitzer die Attacke überlebt? Hersteller Jenoptik schreibt: "Zum Schutz vor Vandalismus lassen sich zusätzlich eine automatische Schaumlöschanlage, Schlag- und GPS-Bewegungsmelder installieren. Auch ein Mobilfunkmodem, das die Geschwindigkeitsmessdaten und Sabotagemeldungen überträgt, ist auf Wunsch lieferbar." Da bleibt es also fraglich, ob der mobile Blitzer auch ein Bild des Täters einfangen konnte.

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Florian Ganswind

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