Kamela Harris betritt vietnamesischen Boden. Foto: AFP/EVELYN HOCKSTEIN

Die USA stehen vor einer völlig neuen Situation. Nun intensivieren die Suche nach Partnern in Asien. Doch China macht das schon lange, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart - Rush Doshi hat ein Buch fertig gestellt, kurz bevor er seinen neuen Job begonnen hat. Und weil Doshis Aufgabe nun darin besteht, den US-Präsidenten federführend in Fragen der Chinapolitik zu beraten, ist die darin verbreitete Analyse weit mehr, als nur das Ergebnis einer wissenschaftlicher Expertise. Der China-Experte hat Unmengen von offiziellen Dokumenten aus dem Reich der Mitte untersucht. Er kommt zu dem Schluss, dass China bereits Ende der 80er Jahre die USA als großen Rivalen der Zukunft erkannt hat. Zu einer Zeit, als die beiden Staaten als lose Verbündete galten, mit dem gemeinsamen Gegner Sowjetunion. Seit rund 40 Jahren also betreibe China eine Politik, die langfristig darauf ziele, die USA von der Spitze der Weltordnung zu verdrängen – und sich dort selbst zu platzieren.

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