Urnenstelen der Firma Kronimus aus Lahr kommen auf die Friedhöfe in Schömberg und Schörzingen: kugelgestrahlter Beton, Natursteinverschluss, mit Sims, auf dem Blumen abgestellt werden können. Grafik: Kronimus

Kommunales: Jeweils drei Urnenstelen für Friedhöfe in Schömberg und Schörzingen

Schömberg (gu). Abgesetzt oder quadratisch? Hell oder dunkel? Mit Abstellmöglichkeit für Blumen oder ohne? Mit Namensplatte auf jeder Nische – oder lieber mit einer separaten Stele, auf der alle Namensplatten angebracht sind?

Mit den künftigen Urnenstelen auf den Friedhöfen in Schömberg und Schörzingen hat sich der Gemeinderat am Mittwochabend in seiner Sitzung befasst. "Die Bestattungskultur hat sich geändert", sagte Bürgermeister Karl-Josef Sprenger.

Ortschafts- und Gemeinderat hätten die alternative Bestattungsform befürwortet; von den verschiedenen Angeboten, die eingeholt worden seien, habe das der Firma Kronimus am besten gefallen – Stelen aus gestrahltem Beton, in verschiedenen Farbtönungen, mit einer Natursteinplatte als Verschluss und Bronzetafeln mit eingravierten Namen. Eigentlich sollten alle alternativen Möglichkeiten angeboten werden, sagte Bauamtsleiterin Sabine Neumann: "Die Leute sehen das anderswo und möchten das auch hier haben."

Sie erwähnte Rasengräber als Urnen-Wahlgräber, mit der Möglichkeit, es auch als Doppel- oder Familiengräber anzubieten. "Platzmäßig", sagte sie, "aber nicht als einzelne Felder, sondern gemischt, mit Normal- und Wahl-Urnengräbern." Insgesamt einigte man sich auf jeweils drei Urnenstelen auf den Friedhöfen in Schömberg und Schörzingen, mit jeweils zwölf Kammern.

Die Stelen sollen, so der Wunsch des Gremiums, in dunklen Farbtönen gehalten sein. Die Kosten je Nische dürften bei rund 1350 Euro liegen. Was die genaue Gestaltung angeht, dürften letztlich auch die Kosten ausschlaggebend sein.